Hier mal ein weiterer der immer immer seltener werdenden Einträge, so viel zu erzählen gibt es wirklich nicht mehr.
Inzwischen beschäftige ich mich kaum mehr mit trans* oder dergleichen, irgendwie erscheint mir dies alles vergangen und wie etwas, das ich mal geträumt hatte, aber sonst inkongruent zur Wirklichkeit ist.
Das einzige was ich da jetzt noch großartig mit zu tun hab, sind einige Freude und Bekannte, die trans* sind und die Fortbildungskurse, in denen ich interessierten zumeist Sozialarbeitern meine Erfahrungen anvertraue, wofür ich jedesmal ziemlich viel Anerkennung für den Weg, den ich gegangen bin, ernte.
Ansonsten aber habe ich ja längst eine geänderte Geburtsurkunde, und bin auch schon seit gefühlten 10 Jahren operiert, wobei ich immer wenn es mich mal wieder beim Sitzen zwickt merke, dass es doch nichtmal ein halbes Jahr her ist.
In den letzten 2 Wochen habe ich dafür auch den letzten Schritt genommen, denn ich habe mich noch einmal ins Krankenhaus begeben und eine Korrektur-OP durchführen lassen. Es wurden vor allem zwei Dinge getan: Zum einen hatte ich Probleme mit der Harnröhre und schmerzenden Schwellungen, und zum anderen war ich mit der Optik nicht zufrieden.
Dies wurde dort aber alles behoben!
Ich bin sehr sehr sehr glücklich über Prof. Sohn und sein Ärzte-Team, was ich durch sie inzwischen an Lebensgefühl und Stimmigkeit erhalten habe, ist unbezahlbar. Ich bin so zufrieden, wie auch die Ärzt dort, wenn nicht sogar viel mehr. Es ist besser geworden, als ich je erträumen konnte, meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden! =)
Jetzt muss es natürlich nur noch fertig verheilen. Ich denke aber in einem viertel Jahr ist alles super, ich könnte jetzt schon vor Freude stundenlang tanzen – wäre da nicht das obligatorische Drücken und Zwicken bei starken Bewegungen, aber die OP ist ja nun nicht einmal 14 Tage her ;o)
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Samstag, 30. Juni 2012
Freitag, 11. Februar 2011
Yester – "Girls'" – Day
Yesterday, also gestern, war ich beim Mädchentag unseres lieben Dresdner Gerede e.V. und es war absolut toll :)
Der Gerede e.V. ist ein LGBTIQ-Verein, wie man ihn halt so kennt. Es gibt viele Sozialarbeiter, Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeitsarbeit, den Dresdner CSD! und viele nette offene Leute.
Dort befindet sich auch unsere Transsexuellen-Selbsthilfegruppe trans-ID, in der jeder Gast willkommen ist.
Gestern war ich nun das erste mal beim Mädchentag, das Gegenprogramm zum Jungentag, zusammen mit einer TS-Freundin. Also ich fand es absolut toll, und kann es jedem ans Herz legen mal bei soetwas vorbei zu schneien.
Und, neben der Werbung für den Gerede e.V. die ich machen wollte, wollte ich auch noch einmal beisteuern, dass ich überglücklich bin, dass ich dort so gut aufgenommen wurde, das echt eine tolle Runde ist und keine der Mädels daran gedacht hat, dass ich TS sei, obwohl ich mich als sekundär/tertiäre Leiterin der hauseigenen TS-SHG vorgestellt habe =)
Achja, und heute beim Zahnarzt ist es passiert, dass sie meine "alte Akte" hervor geholt hatten, und dann sichtlich irritiert waren, da mein Name/Geschlecht anders waren ... Die Zahnarzthilfe fragte mich noch, ob ich einen Zwillingsbruder habe, konnte sich das aber auch nicht so ganz erklären.
Ich hab natürlich klammheimlich den Mund gehalten und nichts dazu gesagt. Das Ende der Geschichte ist, dass die Akte jetzt auf meinen neuen Namen läuft und mein Arzt und seine Helferinnen an einen Datenbank-Fehler glauben :o)
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| © Gerede e.V. |
Der Gerede e.V. ist ein LGBTIQ-Verein, wie man ihn halt so kennt. Es gibt viele Sozialarbeiter, Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeitsarbeit, den Dresdner CSD! und viele nette offene Leute.
Dort befindet sich auch unsere Transsexuellen-Selbsthilfegruppe trans-ID, in der jeder Gast willkommen ist.
Gestern war ich nun das erste mal beim Mädchentag, das Gegenprogramm zum Jungentag, zusammen mit einer TS-Freundin. Also ich fand es absolut toll, und kann es jedem ans Herz legen mal bei soetwas vorbei zu schneien.
Und, neben der Werbung für den Gerede e.V. die ich machen wollte, wollte ich auch noch einmal beisteuern, dass ich überglücklich bin, dass ich dort so gut aufgenommen wurde, das echt eine tolle Runde ist und keine der Mädels daran gedacht hat, dass ich TS sei, obwohl ich mich als sekundär/tertiäre Leiterin der hauseigenen TS-SHG vorgestellt habe =)
Achja, und heute beim Zahnarzt ist es passiert, dass sie meine "alte Akte" hervor geholt hatten, und dann sichtlich irritiert waren, da mein Name/Geschlecht anders waren ... Die Zahnarzthilfe fragte mich noch, ob ich einen Zwillingsbruder habe, konnte sich das aber auch nicht so ganz erklären.
Ich hab natürlich klammheimlich den Mund gehalten und nichts dazu gesagt. Das Ende der Geschichte ist, dass die Akte jetzt auf meinen neuen Namen läuft und mein Arzt und seine Helferinnen an einen Datenbank-Fehler glauben :o)
Mittwoch, 15. Dezember 2010
Gezwitscher
Gestern hab ich mir einen Twitter-Account angeschafft. Einfach weil ich meine Meinung an die Welt loswerden muss.
The Girl Of Cookies is my Name. Follow me on Twitter, will you?
Die Tweets könnt ihr auch rechts in meinem Blog lesen. Viel Spaß :)
The Girl Of Cookies is my Name. Follow me on Twitter, will you?
Die Tweets könnt ihr auch rechts in meinem Blog lesen. Viel Spaß :)
Mittwoch, 4. August 2010
Die Cora zieht im Krankenhaus ein...
Heute war es soweit. Ich war im Vorfeld sehr aufgeregt gewesen, was nun auf mich zu kommt, die Dienst-habende Schwester maß heute Mittag auch 140/70, aber ich bin trotzdem gut angekommen: In der Tagesklinik.
Dort werde ich jetzt bis voraussichtlich Oktober eine ambulante Therapie machen, viel Zeit für mich haben und auch viel Zeit mit anderen Menschen verbringen.
Ich erhoffe mir dadurch eine Besserung meiner depressiven Phasen, Minderung meiner Ängste und Aufwind für die Zukunft.
Wie sieht die Therapie aus?
Diese ist zum einen eine medizinische Überwachung und der Einsatz von Medikamenten, dann Gruppenaktivitäten und Ergotherapie und dazu Psychotherapie inkl. Gruppenrunden.
Dabei gliedert sich der Tag in Frühstück, Morgengymnastik, dann Aktivitäten bis zum Mittagessen und nach einer Ruhepause gibt es noch bis etwa 16 Uhr Aktivitäten, wir können aber auch noch bis 18 Uhr bleiben.
Den Rest des Tages bzw. die Nacht verbringe ich dann zu Hause.
Wie ging es heute los?
Um 10 Uhr war ich heute bestellt. Die Psychologin hat sich dann mit mir unterhalten und mich aufgenommen, danach wurde mir von der Schwester die Station gezeigt.
Einer der Patienten dort ist auch als mein Pate eingesprungen, das heißt er erklärt mir wie alles abläuft und ich kann jederzeit zu ihm kommen wenn ich Fragen habe. Ich habe mich auch schon mit anderen angefreundet.
Dann gab es Mittag und danach wurde ich dann von einer Ärztin (die Stationsärztin ist gerade im Urlaub, sodass ich sie erst nächste Woche kennen lernen werde) noch einmal medizinisch aufgenommen.
Das verlief so, dass ich nach meinen Medikamenten (Hormone) gefragt wurde und nach anderen medizinisch relevanten Dingen. Ich habe dort auch von meiner Selbstverletzung erzählt, da es ja auch ein Thema für mich ist mit dem ich abschließen möchte.
Und schließlich wurde ich noch nervlich und körperlich von ihr untersucht, mit dem Ergebnis dass alles im grünen Bereich ist. Morgen gibt es dann noch eine Blutentnahme und ein EKG.
Und wie gingen sie dort mit TS um?
Ich muss zugeben, sie gingen alle kompetent und recht vorurteilslos auf das Thema ein.
Mit den anderen Patienten habe ich allerdings gar nicht darüber geredet und ich hoffe, dass ich es vermeiden kann daraufhin angesprochen zu werden. Die Psychologin habe ich da schon auf meiner Seite.
Allerdings ist TS auch nicht der Grund weswegen ich dort bin und erscheint nur beiläufig in den Unterlagen.
Dabei war besonders die Ärztin ein wenig angetan und erzählte mir dass sie wenn sie mir so begegnet wäre, nie gedacht hätte dass ich TS sei und war auch überrascht dass ich absolut keinen Bartschatten habe und ein eindeutig weibliches Gesicht usw.
Das fand ich sehr nett von ihr :-)
Wie geht es jetzt weiter?
Heute Abend (also jetzt) mache ich mir Schnitzel, Pfifferlinge mit Sahne und Kartoffelpüree =)
Dort werde ich jetzt bis voraussichtlich Oktober eine ambulante Therapie machen, viel Zeit für mich haben und auch viel Zeit mit anderen Menschen verbringen.
Ich erhoffe mir dadurch eine Besserung meiner depressiven Phasen, Minderung meiner Ängste und Aufwind für die Zukunft.
Wie sieht die Therapie aus?
Diese ist zum einen eine medizinische Überwachung und der Einsatz von Medikamenten, dann Gruppenaktivitäten und Ergotherapie und dazu Psychotherapie inkl. Gruppenrunden.
Dabei gliedert sich der Tag in Frühstück, Morgengymnastik, dann Aktivitäten bis zum Mittagessen und nach einer Ruhepause gibt es noch bis etwa 16 Uhr Aktivitäten, wir können aber auch noch bis 18 Uhr bleiben.
Den Rest des Tages bzw. die Nacht verbringe ich dann zu Hause.
Wie ging es heute los?
Um 10 Uhr war ich heute bestellt. Die Psychologin hat sich dann mit mir unterhalten und mich aufgenommen, danach wurde mir von der Schwester die Station gezeigt.
Einer der Patienten dort ist auch als mein Pate eingesprungen, das heißt er erklärt mir wie alles abläuft und ich kann jederzeit zu ihm kommen wenn ich Fragen habe. Ich habe mich auch schon mit anderen angefreundet.
Dann gab es Mittag und danach wurde ich dann von einer Ärztin (die Stationsärztin ist gerade im Urlaub, sodass ich sie erst nächste Woche kennen lernen werde) noch einmal medizinisch aufgenommen.
Das verlief so, dass ich nach meinen Medikamenten (Hormone) gefragt wurde und nach anderen medizinisch relevanten Dingen. Ich habe dort auch von meiner Selbstverletzung erzählt, da es ja auch ein Thema für mich ist mit dem ich abschließen möchte.
Und schließlich wurde ich noch nervlich und körperlich von ihr untersucht, mit dem Ergebnis dass alles im grünen Bereich ist. Morgen gibt es dann noch eine Blutentnahme und ein EKG.
Und wie gingen sie dort mit TS um?
Ich muss zugeben, sie gingen alle kompetent und recht vorurteilslos auf das Thema ein.
Mit den anderen Patienten habe ich allerdings gar nicht darüber geredet und ich hoffe, dass ich es vermeiden kann daraufhin angesprochen zu werden. Die Psychologin habe ich da schon auf meiner Seite.
Allerdings ist TS auch nicht der Grund weswegen ich dort bin und erscheint nur beiläufig in den Unterlagen.
Dabei war besonders die Ärztin ein wenig angetan und erzählte mir dass sie wenn sie mir so begegnet wäre, nie gedacht hätte dass ich TS sei und war auch überrascht dass ich absolut keinen Bartschatten habe und ein eindeutig weibliches Gesicht usw.
Das fand ich sehr nett von ihr :-)
Wie geht es jetzt weiter?
Heute Abend (also jetzt) mache ich mir Schnitzel, Pfifferlinge mit Sahne und Kartoffelpüree =)
Mittwoch, 16. Juni 2010
Neues Design ♬
Daaaaaaa~, nun hab ich auch an meinem Design rumgespielt, um meinen leichten Sonnenbrand gekonnt zu vergessen!
Vielleicht ändert sich ja nochmal etwas, die haben so viele niedliche Hintergründe haha =)
Ich finde den CSS3-Textschatten auch super, der hat es mir angetan ^^
Vielleicht ändert sich ja nochmal etwas, die haben so viele niedliche Hintergründe haha =)
Ich finde den CSS3-Textschatten auch super, der hat es mir angetan ^^
Sonntag, 10. Januar 2010
Der Anfang von allem
... liegt 21 Jahre weit zurück. Nach 15 Jahren erfolglosem Rumdümpeln in der männlichen Geschlechterrolle sitze ich nun seit etwa einem Jahr im Zug der Transition, Endstation Eden, Bahnhof Glück.
Mit diesem Blog möchte ich nun den Menschen/Computern da draußen meine Gedanken und Meinungen und Erfahrungen mitgeben: 10101?
Ich werde mich auch über Kommentare dazu freuen ^^
Ich wünsche mir ja, dass ich oft die Muse finde etwas zu schreiben, mich plagt ja ohnehin jetzt schon das Gewissen dass ich viel zu wenig Zeit zum schreiben finde...
alles liebe
Mit diesem Blog möchte ich nun den Menschen/Computern da draußen meine Gedanken und Meinungen und Erfahrungen mitgeben: 10101?
Ich werde mich auch über Kommentare dazu freuen ^^
Ich wünsche mir ja, dass ich oft die Muse finde etwas zu schreiben, mich plagt ja ohnehin jetzt schon das Gewissen dass ich viel zu wenig Zeit zum schreiben finde...
alles liebe
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