Posts mit dem Label Künstlerisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Künstlerisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 26. Juni 2011

Unruhe und Verbissenheit

Immer schön Warten und Lächeln ...

make it change ... © 2011 Cornelia S.
auf der guten Seele sitzend in einem Moment
auf den anderen lässt Sehnsucht und Schmerz,
Trauer und Wut sich nieder
auf mein Gemüt und

ich realisiere wie sehr ich warte und lächle ...
jeder Tag beginnt und geht vorbei
mein Unterleib ist eine einzige Routine
ohne Emotionen, ganz neutral

doch wenn ich mich besinne ...
Tränen auf meinem Schoß
wünschen sich den Wandel herbei
... make it change


Vor anderthalb Wochen war ich in Frankfurt/Main bei Prof. Sohn zum Vorgespräch für meine GaOP. Es war sehr informativ, er hat mir alles wichtige und was mich interessierte detailliert und medizin-fachkundig erläutert und ist sogar mit seinen operativen Methoden auf individuelle Wünsche und Belange eingegangen. Er machte einen sehr offenen und äußerst fachkompetenten Eindruck auf mich.
Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mich denke ich ihm anvertrauen.

Ich warte nur noch auf den positiven Bescheid vom MDK ... dann kann ich mir einen OP-Termin geben lassen, wobei die Wartezeit bei etwa 6 Monaten liegt.

... auf dem Stuhl hin und her rutschen und süffisant das Mündchen spitzen ... *make it change make it change make it change*


PS: Ich hoffe mein Gemaltes ist nicht zu freizügig ... es spiegelt meine Emotionen, ihre Intensität ...
... und ich pflege und wasche auf Arbeit täglich Intimbereiche, so dass ich da gar nicht mehr so ein richtiges Schamgefühl vor habe ...

Freitag, 19. November 2010

personal growth

Klicken um zu vergrößern!

dieses Bild ... ist eine kleine Abfolge meines Lebens (in groben Zügen), wie ich da aufgetreten bin und was da so meine zentralen Gedanken/Hobbys waren. Oben im Bild sieht man zwei Graphen, die ♀/♂ repräsentieren, so wie ich es wahrgenommen gelebt habe. (Rechts das ist eine Größenangabe, ich bin 5"3 also 163cm, aber bitte bezieht das nicht auf die anderen Figuren >.<; )

Freitag, 9. April 2010

Kunst ohne Alltag 10

Heute mal ein Bild, dass einer angespannten Situation entsprungen ist (Insider wissen, dass es um J. geht...), aber mir schon seit einigen Tagen (DEN theoretischen Tagen) durch den Kopf huscht.

Um mal auf die Tage zu sprechen zu kommen, ich habe sie natürlich auch, wenn auch nur gefühlt, und ich spüre sie auch nicht immer, nur wenn mal wieder gewisse Dinge aufeinander treffen oder sich in mir ein Bild oder ein Geschmack im Mund breit macht. Körperliche Symptome habe ich dagegen nicht, die Organe gibt es ja auch theoretisch in mir nicht *seufz*
(Sorry Mädels, aber eigentlich bin ich auch froh keine Regelschmerzen zu haben, aber dafür kenne ich natürlich andere Dinge ... es ist also, wie man es dreht wie wendet)

Ich hab mal gelesen, dass auch Männer eine verkümmerte Gebärmutter mit sich herum tragen, praktisch noch aus der Zeit, als die Müller'schen Gänge noch da waren, damals im Mutterleib, damals vor der ~13. SSW ... aber egal, das ist ja nicht das Thema.

Vor einigen Tagen also hatte ich wieder einen komischen Geschmack im Mund und in meinem Kopf ist dieses Bild von Unterleib meets Blut aufgetaucht, ein kurzes Aufflackern und Nachbrennen, wie eine Vision am helligsten Tage: Menstruation.
Erst kürzlich wurde mir von einem Transmann bescheinigt, dass es für ihn das normalste auf der Welt ist, wenn ausgerechnet ich über Menstruation rede; das gab mir Mut diesen Eintrag zu schreiben *knuddel an Elias* da ich mir auch immer im Beisammensein mit Bio-Menschen (das sind die, die nicht trans sind X3) etwas komisch vorkomme, von solchen Gefühlen zu reden...

Um aber mal auf das Bild zurück zu kommen, hier ist es:
(klicken um es in Groß zu sehen)

Ich habe daran vorhin etwa mindestens 2,5 Stunden mit Grafiktablett und The Gimp gesessen und habe dabei insgesamt 3 Studioalben durchgehört, bis meine Ohren qualmten (und meine Finger) :3
Nightwish - Once
Tarja Turinen - My Winter Storm
und Northern Kings - Rethroned

Eine kleine Analyse
Das dort auf dem Bild bin ich. Und ich liege dort auf einem weißen Grund, ich habe einen Pinsel in der Hand, mit den passenden Tuben daneben. Meine Hüfte wird von einem Viskose-Rock umspült, meine Beine von Lotus-Blumen berankt (bilden die überhaupt Ranken? Egal :3) und festgehalten, während sich zwischen meinen Beinen einige Blutflecken niedergesetzt haben. Im Hintergrund sieht man pastellfarbene Farbverläufe.


Und die passende Interpretation, bitte erst lesen, wenn ihr das schon selbst mal versucht habt, sonst macht es doch keinen Spaß mehr ;)
Ich liege dort, und habe die Hand auf dem Bauch, weil ich Regel-Krämpfe habe. In der Hand halte ich einen Pinsel, mit dem ich die Farben des Hintergrundes gemalt habe; diese Farben scheinen wie Flammen, die sich winden und weich verformen, aus meinem Kopf und meinem Körper heraus zu kommen. Diese schillernden bunten Pastellfarben stehen für geistige Energie, das Leben, die Freude, Fantasie, Kreativität und für die Seele. Dabei werden diese Farben nicht nur vom Kopf/Geist gespeist, sondern auch von den (leuchtenden) Lotusblüten, welche die Reinheit (Erleuchtung) symbolisieren. (Rote Lotusblüten sollen übrigends weibliche Genitalien symbolisieren, das habe ich mal bewusst nicht gemalt ^^; ) Diese Reinheit, der die Beine bewuchernden Lotusblüten, steht im Kontrast zu dem Mens-Blut, welches zwischen den Beinen auf dem schneeweißen Boden klebt. Der Boden besteht aus reinlichem Weiß, und die Kraft/Fruchtbarkeit aus dem Blut geht über diesen Boden in die Pflanze über und bringt sie zum Erblühen. Das bedeutet, das Mens-Blut nährt meine Lebenskraft und Fantasie. Aber wiederrum ist das Mens-Blut, genauso wie die Krämpfe, nur Produkt meiner Fantasie, also Phantom-Erscheinungen, welche also aus den schillernden Farben gespeist werden und diese auch wieder speisen.
Damit verdeutlicht dieses Bild einen Kreislauf der Energie, welcher durch die Menstruation eine Symbolik der Weiblichkeit findet, was darauf anspielt, dass ich Weiblichkeit aus mir schöpfe und aus der Weiblichkeit wiederrum mein Ich und meine Energie, die dann erneut ...
Also ganz kurz: Frau-sein entspricht Energiefluss entspricht LEBEN!

Und noch etwas musikalisches zum Schluss:

Northern Kings - Take On Me (A-Ha Cover)

(mit meinen Lieblingen Tony Kakko und Marco Hietala *-* schmelz! zerfließ!)

Sonntag, 7. März 2010

Kunst des Alltags 1

Manchmal habe ich solche Tage, in denen ein Gefühl so dominant ist, dass ich es gar nicht mehr aus meinem Kopf heraus bekomme. Oft schwebt mir dann auch ein Bild vor der inneren Mattscheibe und es entsteht der Druck in mir das einfach hinaus  zu lassen!

Ich habe mir nämlich letztens aus solchem Druck heraus Buntstifte gekauft und dann einfach drauf los gemalt. Ich hatte dieses innere Bild von einer dunkelblauen Gestalt, die zusammen gekauert da sitzt und aus deren Inneren ein kleines Mädchen aus dem Bild heraus guckt. Ich habe das dann allerdings etwas anders umgesetzt, aber schaut selbst:

 

Bild ohne Namen vom 3.3.2010 © cornelia s.

Eine kleine Nachanalyse:
Wenn ich male denke ich ja eigentlich nicht nach, ich male einfach was mir in den Sinn kommt, was ich eben fühle. Gerade deswegen sind, finde ich, Nachanalysen so interessant, weil da eigentlich immer etwas anderes heraus kommt, als ich mir vorher eigentlich gedacht hatte. Meistens ist es so, dass das Bild dann eher meine Gefühle über die Idee als die Idee selbst abbildet.

Hier sieht man also eine junge Frau, die am Weinen ist. Sie ist blau, weil sie sich ihre ganze Hoffnung hinweg geweint hat und ihr Herz sozusagen erkaltet ist. Sie ist hilflos, schutzlos. Neben ihr steht ein kleines Mädchen, welches die pure Hoffnung verkörpert. Sie ist klein und lebenslustig und sieht bedrückt zur jungen Frau hinauf. Sie hält ihr ihre Hand entgegen und versucht sie zu trösten. Links sieht man sich weg bewegende Traumblasen, welche das kleine Mädchen verjagt hatte, um die junge Frau aus ihrer Traumwelt zu befreien, bevor es zu spät für sie wurde um noch lebend heraus zu kommen. Denn die Traumwelt hat ihr ständig Energie und Hoffnung entzogen, während von unten immer mehr die schwarzen Ranken an sie heran wuchsen, Sinnbild für Selbsthass und Selbstverletzungen.
Was das mit Transsexualität zu tun hat? Vieles, vieles.