Scheint es doch wie ein Wunder,
Nicht einmal acht Wochen bis zum Schnitt,
Mit jedem Jahr wird die Welt bunter,
War es doch immer wie ein einsamer Ritt.
Das Leben in einer dürren Prärie,
Und nichts als Kummer, der ewige Pein,
Lagen oft schon Schmerz und Angst bei mir,
Das wird, hoffe ich, bald hinter mir sein.
Vor mir erstreckt sich ein Tal wie herrlich grünt,
Gepflanzt auf Fleisch und Fäden,
Enttarnt, gesät, zerschnitten und gedüngt,
Wachsen nun neue Reben.
Ekel, Hass, Schnitte und Wut,
Schmerz! Schmerz! Schmerz!
Quetschungen, Stiche, Schläge und Blut,
Geh weg! Geh weg! Geh weg!
Spucken, kratzen, treten und beißen,
Schmerz! Schmerz! Schmerz!
Pein, Qual, Scham und Hass,
Geh weg! Geh weg! Geh weg!
Du zerstörst mich.
Du zerstückelst mich.
Du entblößt mich.
Du irritierst mich.
Quälend keifend,
Gedunsen schlagend,
Verzweifelnd heulend,
Am Boden zerstört.
Ich bin ein Fleck, kratz mich auf.
*Requiem*
Ich muss hier weg, ich halt das nicht aus,
Das Verwachsene bringt Schmerz und Kummer,
Streift es ab und zieht mich heraus,
Und dann ziehe ich eine neue Nummer.
So klärt es auf und mir wird klar,
Einsam und klein war ich nie,
Die klirrende Kälte aber war immer wahr,
Die schöne Sonne aber auch immer hie'.
© Cornelia S. 15.12.11
Tränen in den Augen, mit dem Po auf den harten Tatsachen, die Hände mit Waschemulsion im Schritt, der Schmerz und Ekel im ganzen Körper.
Wer auch immer dafür verantwortlich ist, ist total behämmert.
An und für sich liebte ich Körperpflege seit jeher, aber Liebe kippt schnell zu Hass wenn dein Körper dir fremd und in ekliger Physiologie erscheint. Analogien wie Körner im Sand.