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Dienstag, 24. Juli 2012

Harnröhrenentzündung und sonstiger Mega-Frust

So, nun ist es mal wieder soweit: Ich kann erneut nicht schlafen, wälze mich mit einem quälenden Gedanken zum nächsten ... Es gibt auch mehrere Dinge, die mich fuchsen und nerven und frustrieren!

Zum einen hat sich meine Harnröhre (Urethra) erneut entzündet: Ist gerötet, brennt beim und auch unabhängig vom Wasserlassen , und geschwollen ist sie sowieso seit der NachOP.

Daher habe ich begonnen eine Stoßtherapie mit pflanzlichem Antibiotika zu machen (Angocin: Kapuzinerkresse und Meerrettich). Nach der ersten OP hat es mir sehr gute Dienste geleistet, da die Harnröhre erst danach begann abzuschwellen.
Soweit so gut hat bisher (1. Tag) auch schon das Brennen komplett abgenommen, allerdings kommt es mir so vor, als wäre die Schwellung stärker und Wasserlassen unregelmäßig schwerer geworden.
Ich hoffe aber, da wird sich innerhalb der nächsten Woche eine Besserung einstellen! Ansonsten bin ich in 3 Wochen auch wieder beim Urologen angemeldet ...


Bei der 1. OP hat es schließlich auch 4 Monate gedauert, ehe es abgeschwollen war, bisher sind gerade mal 1 Monat seit der NachOP vergangen ...

Und wenn mich das nicht schon genug frustrieren würde, so habe ich inzwischen ein ziemliches Problem mit dem Bougieren... *seufz* *ärger*
Nach der NachOP hatte ich ja, vor allem da ich eine offene Narbe direkt am Scheideneingang habe aus Vorsichtsmaßnahmen nur den "dünneren" Vibrator dafür genutzt, den ich naturgemäß nicht ewig verwenden kann.

Vor der OP hatte ich absolut keine Probleme den "dickeren" zu benützen, was sich jetzt aber innerhalb der nur 5 Wochen schlagartig geändert hat, denn: Ich komme keinen Deut mehr mit ihm hinein. Mit Müh und Not hab ich es ein klein wenig geschafft, dabei hat es sich aber so angefühlt als würde ich da kollateral ringsherum aufreißen – autsch!!!
Ein wenig geblutet hat es auch, und siehe da: die offene Narbe ist ein winziges Stück (1mm Tiefe, von so 3) aufgerissen – na super!
Das große Problem ist: Ich muss den "dickeren" verwenden, damit die Beckenbodenmuskeln nicht "zuwachsen", d.h. es wird umso schlimmer je länger ich damit warte! Und auf der andere Seite muss ich die Narbe schonen und möchte, dass sie möglichst schnell zusammenwächst und verheilt.

Ich muss Kompromisse eingehen, die dann irgendwie nichts halbes und nichts ganzes sind –– und das Potenzial haben, mich gewaltig zu frustrieren, weil es fern davon ist so zu klappen, wie ich das gerne hätte!

Daher kamen mir schon wieder die Tränen, und früher wäre das der Punkt gewesen, an dem ich angefangen hätte mich selbst zu verletzen. Ich tue dies aber nicht mehr! Daher bleibt mir nix andres übrig als Frustessen und mir alles von der Seele zu schreiben, und letztlich zum Einschlafen alles komplett zur Seite lege, vergesse ...
(Und alles mit Dexpanthenol einzuschmieren...)

Ich wünschte so sehr, es würde alles schnell verheilen ... aber vermutlich liege ich mit meiner Einschätzung, dass es noch bis Ende des Jahres dauern wird, nicht so falsch ...

PS: Heute Nacht habe ich davon geträumt in The Elder Scrolls Skyrim unterwegs zu sein, und panisch vor einem Bären zu flüchten, in dem ich mich durch eine schmale Felsspalte quetschte... in der meine erste Jugendliebe im seichten Meerwasser über einem Sandboden auf mich wartete...

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Traumkalender 2011

Neulich meinte eine gute Freundin von mir, dass mich das Thema Schwangerschaft ja sehr beschäftigen muss, wenn ich so ausgiebig davon träume.
Dabei ist SIE es, die versucht schwanger zu werden, nicht ich.

An Träumen kann man sehr gut stark beschäftigende Themen ablesen, und ich finde es sehr interessant diese zu verfolgen und zu katalogisieren ... Hier ist das:

~Traumtagebuch 2011~

17. Januar, während Kindheits-Therapie
Mir ist in meinen Träumen aufgefallen, dass ich mich wenn ich mich zurückerinnere an meine Kindheit, ich die selben Emotionen spüre die ich damals spürte, wie Verlassenheit, Falschheit, Resignation, aber ich mich dennoch immer nur als Mädchen bzw. die Person die ich in mir drinne war, sehen kann.

19. Januar, nach dem Unterschreiben des Ausbildungsvertrags
Mir fällt auf, dass ich nur in 75% meiner Träume ein Mädchen bin, das irritiert mich. Zudem träume ich von der Arbeit als Krankenschwester, wie seit einigen Monaten später sehr sehr oft.

20. Januar
Ich hatte Angst, um meine Brüste. Sie fühlten sich künstlich und verändert an, dann schwollen sie stark an auf C und wurden rot und schmerzten. Meine linke Brust verwandelte sich dabei in einen Penis und zerfiel in eine Metallstange und einen Plastikschlauch. Die Brust fiel dann in sich zusammen und schmerzte einfach nur höllisch und ich hatte Panik. Dann wachte ich unter Schweiß auf.

3. Februar
Im Traum bin ich 6 Jahre alt. Ich habe mich durchgesetzt und lebe nun als Mädchen. Dabei gehe ich mit meiner Schwester und meinem Vater und Opa zu einer alten Garage, in der alte Dinge von vor einigen Jahren herum liegen und ausgeräumt werden muss.
Ich finde es toll endlich so leben zu können wie ich immer wollte und bin richtig glücklich, dabei finde ich in der Garage viele Dinge, die ich vorher immer haben wollte, aber nie durfte, niedliche Dinge, Schmuck, Kuscheltiere, Poster etc..
Die Garage existierte real aber nie.

3. März
Ich wurde als Mädchen neu geboren, allerdings mit einem kleinen Makel: Einem Elefantenrüssel. Und ich wollte ihn loshaben, doch als Baby konnte ich mich noch nicht artikulieren und war hilflos. Als ich älter war, schrie ich dann meine Mutter an sie soll das entfernen, doch sie redete mir ein, dass das doch gesund sei und normal funktionieren würde und das deshalb kein Arzt der Welt umoperieren würde.
Sie bot mir an es so wegzuschneiden und zückte ein Skalpell, doch ich hatte Angst vor den Schmerzen und wollte das auf diese Weise nicht.
Mit etwa 4-5 Jahren dann realisierte ich aber, dass mich der Rüssel extrem stört und ich lieber eine ganz normale Nase hätte. Doch ich wusste, dass mir niemand helfen würde, da es ja gesund sei.
Dann spürte ich im Traum die selbe Trostlosigkeit und Resignation, die ich real seit ich in dem Alter war immer spürte.

7. März, kurz vor Therapiepause
Ich träume davon ein Kind zu sein (kleiner Junge) und soll etwas für die Schule erledigen, verirre mich aber, wurde abgewimmelt und brach dann verzweifelt in Tränen aus und rannte nach Hause.

19. Mai, nach Beginn der Ausbildung
Ich schlafe in einem riesengroßen mit roter Bettwäsche verzierten Bett ein, über dem ein großes Gemälde mit vielen Männern in Mönchsgewändern hängt. Als ich aufwache, ist mir übel und ich spüre in mir dass ich schwanger bin. Meine Emotionen explodieren und ich rufe meine Mutter herbei und falle ihr in die Arme.
Doch dann drehe ich mich zu dem Gemälde über mir und erschrecke bei dem Anblick, wie ich darauf nackt in der Mitte zwischen den Mönchen liege, mit einem Baby im Arm.
Als ich dann wirklich aufwache, ist mir tatsächlich übel.

9. Juni
Ich bin einige Jahre älter und plane eine Familie. Deswegen besichtige ich einen modernen Kindergarten, dessen Portfolio mit vielen neuen und alternativen Spiel- und Lernangeboten frisiert ist. Dabei tauche ich in die Welt der Kinder ein und erlebe den Kindergarten als einen einzigen sehr fantasievollen Spielplatz, auf dem die ganze Kreativität und Fantasie entfaltet werden kann.
Das spricht mich sofort an.
Danach träume ich wie wir auf der Station richtig viel Spaß haben.

9. Juni, Nachmittagsschlaf
Ich träume von einem Date, das kurz bevor stand und träume symbolisch davon, dass er mich verletzen wird.
Das Date war schön, aber einmalig.

13. Juni
Nun träume ich davon Gefühle für jenes Date zu haben, dass es falsch war wegzugehen.
Aber er ging, nicht ich. (Wie immer)

17. Juni, nach Vorgespräch zur GaOP
Ich habe mit meiner Klasse (Krankenpflegeschule) Sportunterricht und versuche meine Genitalien zu verstecken, doch es gelingt mir nicht egal was ich versuche.
Ich bekomme Panik, und wache schweißgebadet auf.

18. Juni
Ich wollte über den Rhein hinüber springen. Ich stand in Koblenz, auf der einen Rheinseite und nahm immer und immer wieder Anlauf und sprang, landete aber immer im Wasser, bis ich es aber letztlich schaffte die andere Seite zu erreichen.
Danach träume ich sehr intensiv geoutet als "Transe" zu leben, in der Pflegeausbildung, mit vielen Tiefs, Verzweiflung und Selbstmordgedanken. Immer wieder werde ich verkannt und diskriminiert. Wobei ich letztlich aber akzeptiert werde, was mich sehr freut.
Danach träume ich davon mit einer Mitschülerin nach Hause (Wohnheim) zu fahren, allerdings fahren wir nach Polen, wo wir uns verfahren und Spanisch gesprochen wird, dann finden wir aber doch noch die Autobahn nach Dresden, wobei kurz davor eine Abfahrt nach Koblenz ist und wir sind kurz darauf zu Hause.
Danach träume ich davon, dass mein toter Opa psychotisch ist und versucht unsere gesamte Familie zu töten. Ich entdecke eine Bombe in meinem Wohnheimzimmer, schaffe es aber noch gerade so aus dem Gebäude zu rennen, bevor es detoniert.
Ich lande in den Armen eines Mitschülers, der sich schützend vor mich wirft.

25. Juni
Ich hatte eine halbe GaOP hinter mir, bei der nur einige Dinge verändert wurden, nicht alle. Ich lag sexuell erregt im Bett, aber spürte, dass diese halbe OP nicht ausreicht, um mich zufrieden und glücklich zu stimmen. Ich hatte keine Schmerzen mehr, aber dennoch ein starkes Missempfinden, und sehnte mich nach der richtigen OP.
Danach wurde ich von einem Mitschüler sehr offensichtlich vor der ganzen Klasse angebaggert. Das war mir peinlich, aber es hat mich auch gefreut.

13. Juli
Ich masturbierte zusammen mit zwei schwulen Kerlen, allerdings war zwischen uns dabei ein Unterschied wie Tag und Nacht. Seltsamerweise hatte ich sowohl männliche wie weibliche Genitalien.

29. Juli
Ich träume davon mit meiner Klasse auf Klassenfahrt zu sein und mit allem gemeinsam Baden zu gehen. Ich habe sogar einen Bikini dabei, aber ich traue mich nicht den anzuziehen wegen meiner Genitalien, also rede ich mich heraus.
Auf der Rückfahrt werde ich von einer Wespe verfolgt und wache schweißgebadet auf.
Im September dann bin ich aber tatsächlich im Bikini baden gegangen und es war wirklich toll!

31. Juli
Ich gehe mit einer Patientin in meinem Alter zu einer abdominalen Sonografie, weil diese unter Ovarialinsuffizienz leidet. Die Ärztin erklärt der Patientin dabei genau was dies ist, und wodurch das ausgelöst wird und zeigt dabei die Ultraschallbilder.
Dabei denke ich, das ist ja genau wie bei mir!
Aus Angst mich zu outen habe ich wenige Tage zuvor die Diagnose primäre Ovarialinsuffizienz erhalten.

9. August, nach Abbruch der Ausbildung
Ich treffe mich mit meinem besten Freund aus der Schule, wir gehen freudig auf einander zu und begrüßen uns herzlich. Doch dann schaut er mich sehr irritiert an und wird knallrot. Ich schaue an mir herab und stelle beschämt fest, dass ich oben ohne vor ihm stehe. Schnell verschränke ich meine Arme und ziehe mir was über.
Meine Brüste hatten da mindestens ein B!

10. August
Ich hänge mit den Mädels aus meiner Klasse herum und wir trinken zusammen Alkohol, rauchen (sogar ich in vollen Zügen!) und machen uns schick.
Dabei hab ich noch nie geraucht ...

22. September, während des Urlaubs
Ich bin frisch operiert und meine Genitalien sind noch sehr geschwollen. Es ist komisch so zu gehen, aber ich bin über über über glücklich. Und grinse die ganze Zeit nur.

29. September
Ich träume davon einen kleinen Sohn zu haben, er ist soooo niedlich und knuffig und ich könnte ihn den ganzen Tag nur an mich drücken.

7. Oktober, nach Erhalt der Kostenzusage
Im Traum benutze ich Tampons. lol?

8. Oktober
Ich betrachte mich immer und immer wieder im Spiegel und finde mich von allen Seiten und Posen hübsch und schön. Ich fühle mich mega glücklich. Und vor meiner Türe wartet mein bester Freund aus der Schulzeit.
Zudem lasse ich einen Verehrer aus Island abblitzen.

19. Oktober
Ich reise zusammen mit Freunden von der Uni mit einem Kreuzfahrtschiff nach Japan. Dort gehe ich shoppen und begegne in einer Boutique einer jungen Mutter.
Das Baby ist zuckersüß und ich bekomme Sehnsucht.

20. Oktober
Im Traum spüre ich meine Genitalien nur noch sehr gedämpft. Das fühlt sich sehr komisch an.

4. Dezember
Ich bin Mutter und habe ein süßes Baby. Doch ich bin beim Arzt, der vor mir steht und mir mit klaren Worten mitteilt, dass ich eine unheilbare ansteckende Krankheit hätte, dabei denke ich an Hepatitis C, und ich mich deswegen nicht mehr um mein Baby kümmern dürfe, weil ich es anstecken könnte.
Dabei zerbricht mein Herz.
Danach träume ich wie ich um ein Grundstück in Chemnitz schleiche, in dem meine Eltern mit mir als Baby vor über 20 Jahren gewohnt hatten. Immer wieder flackern Bilder von damals dazwischen und ich sehe das Grau, den Schmutz. Ich fühle mich sehr nostalgisch und komisch geborgen und sehr seltsam.
Ich kann dieses Haus allerdings nicht identifizieren, es scheint mir eher eine Illusion.


Leider habe ich hier und da Lücken, ich hatte noch weitere intensive Träume, die ich aber leider nicht aufgeschrieben habe und mich nun nicht mehr an das Datum erinnern kann, wann ich das geträumt habe ... (witzigerweise aber an die Träume ...)
Aber ich bin gespannt auf 2012, und gelobe Besserung ...


Ich habe ein schönes Video gefunden, dass meine Gefühle zum Thema Schwangerschaft sehr gut widerspiegelt ... (MRKHS)

Sonntag, 31. Juli 2011

Träume ....

Manchmal Nachts überkommen mich ja so manche verrückte Träume, die ich aber mit Interesse verfolge, um daraus Erkenntnisse für mein tägliches Leben zu ziehen.

Besonders interessant finde ich dabei ja Träume, in denen es um Geschlecht, meinen Körper, Sexualität, Liebe oder den TS-Weg geht, weil ich so erkenne was mein Unterbewusstsein über diese Dinge "denkt" und abbildet. Oftmals verstecken sich darin ja Sehnsüchte, Hoffnungen, Visionen oder Ängste, die im Alltag oder im Bewusstsein gerne in den Hintergrund rutschen und ich damit mich und meine Beziehung zu meiner Umwelt viel klarer verstehen kann.
Zudem gibt es mir oft Trost oder Befriedigung gewisse Themen "bearbeitet" zu haben, die ich so klar wie im Traum in der Realität selten erlebe, und dann daraus Schlussfolgerungen auf mein reales Sein zu schließen.

Heute Nacht hatte ich z.B. einen tröstlichen, niedlichen, wenn auch bitteren Traum...

Ich bin in meinem Beruf als Krankenschwester mit einer Patientin – ein Mädchen in meinem Alter bzw. wenige Jahre jünger als ich – gemeinsam zu einer abdominalen Sonographie (Ultraschalluntersuchung des Bauches) gegangen, die von meiner Stationsärztin durchgeführt wurde. Das Mädchen war vom Charakter her rebellisch, etwas launisch, aber in diesem Moment benötigte sie Beistand, weswegen ich mit ihr gemeinsam zu der Untersuchung ging und auch während der Untersuchung bei ihr blieb.

Die Sonographie wurde durchgeführt, weil ein Verdacht auf eine Ovarialinsuffizienz – eine Unterfunktion der Eierstöcke – bestand. 

Die Untersuchung selbst verlief ohne Probleme und die Bilder auf dem Monitor des Ultraschallgerätes waren für die Ärztin eindeutig. Sie erklärte, dass die Ovarien – die Eierstöcke – nicht richtig ausgebildet seien und deswegen die (primäre) Ovarialinsuffizienz diagnostiziert wäre. Dies verdeutlichte sie uns an Hand der Bilder auf dem Monitor, auf denen die Eierstöcke etwas kleiner als normal abgebildet waren und zudem hohl erschienen.

– In diesem Moment dachte ich, omg! das ist ja genau wie bei mir! –

Daraufhin erläuterte sie uns, dass die Eierstöcke hohl seien, weil sie nicht mit Eizellen gefüllt seien, sondern mit Muttermilch (omg?!). Sie erklärte, dass normalerweise alle Ovarien einmal in diesem Entwicklungspunkt sind, aber dann die Eizellen sich ausbilden und reifen und dabei die Muttermilch komplett absorbieren, bis das Ovar mit Eizellen gefüllt ist.

– Ich stellte mir das ganze bildlich vor und dachte dabei erneut, dass ist ja genau wie bei mir! –

Das Mädchen wirkte nun auch sichtlich geschockt, und ich sah wohl auch etwas schockiert aus. Die Ärztin erzählte nur noch, dass eben diese Entwicklung der Ovarien aus unbekannten Gründen bei manchen Mädchen stehen bleibt, und dass das hier der Fall sei.

Damit endete dieser Traum … 


Hintergrund ist vielleicht, dass ich letzte Woche bei einer neuen Hausärztin war und sie mich wegen primärer Ovarialinsuffizienz an meinen Endokrinologen überwiesen hat…
Aber was hat das mit Muttermilch zu tun?

Und hat das vielleicht etwas damit zu tun, dass ich meine ähm "Eierstöcke" eigentlich inzwischen auch eher als solche empfinde? Was ja eigentlich unrealistisch ist, zumal sie im Moment durch die "Kontrazeptika" inaktiv sind und wenn sie aktiv wären, das eher sehr unschön wäre?


Ich dachte mir ich stelle demnächst auch mehr Träume hier hinein, und vielleicht fällt irgendwem noch mehr darin auf als mir jetzt aufgefallen ist?

PS: Psychisch geht es mir im Moment wieder einiges besser :) Nächste Woche lasse ich mich wieder lasern und die Woche darauf bin ich bei einer Psychiaterin, und ich denke ich werde mal Antridepressiva probieren, um meine Stimmungsschwankungen Richtung Keller besser in den Griff zu bekommen ...

Montag, 22. Februar 2010

Das Gummibärchenorakel

Sind sie nicht niedlich? Diese kleinen Kulleräuglein, diese glasierte Oberfläche und die zarten Händchen? Und sie sind lecker! Und sie haben eine Gabe, die wahrlich nicht jeder hat:
Sie können deinen Charakterzustand lesen! Diese Fähigkeiten haben sie sich geschickt zu Nutze gemacht und sorgen nun als Orakel überall für Unruhe:
Gummibärchen!

Heute ist der Geburtstag eines lieben Kommilitonen und wir haben gestern hinein gefeiert. Und er hat, 3 mal dürft ihr raten, ein Gummibärchenorakel-Büchlein geschenkt bekommen, welches wir dann natürlich gleich ausprobieren mussten :3

Abstrakt betrachtet gibt es die 5 Farben: Rot, Orange, Gelb, Weiß und Grün. Wenn man die Möglichkeiten ausrechnet, kommt man wohl auf 126. Aber sind diese gleich wahrscheinlich? Wenn alle aus einer Tüte ziehen und in einer Tüte Gummibärchen nicht von jeder Farbe die selbe Menge vorhanden ist ... was ja der Standard-Fall ist, nein! (Das sagt ja schon alles)

Aber bei mir klappte das mit dem Orakel trotzdem ganz gut, ich wurde da als unruhig und ungeduldig beschrieben und würde Albträume in nächster Zeit bekommen!
Ich bin wirklich unruhig, und ungeduldig bin ich sowieso, wenn ich etwas nicht beeinflussen kann. Aber Albträume habe ich nicht ... aber mit dem Orakel war mir dann schon klar: JETZT würde ich welche bekommen -.-;
Und so kam es dann auch heute Nacht. Bei einem Spiel gestern kamen wir auf das Thema Aliens und *blob* träumte ich davon Wirt eines Aliens zu werden und über Nacht dann körperlich total aufgezehrt und faltig und mit schwarzen Stellen usw. aufzuwachen und alle meine Freunde waren total entsetzt und erschrocken als sie mich sahen.
Blödes Orakel :/
(Als ich aus dem Fenster sah, meinte ich dann wirklich ein UFO zu sehen, aber es war nur die Fassade des Nachbarhauses... *herzklopf*)

Und die Moral von der Geschicht'? An manipulierte Zufallstreffer glaub' ich nicht.

(Bild unter cc-by-sa von MichaelFrey)

Donnerstag, 18. Februar 2010

Dreierlei aktuelle Belange, die eigentlich mehr sind

Also sag mal, CoraCora, auf einer Skala von 1 bis 10, wie stark würdest du deine Östrogendominanz (sowas wie PMS) schätzen? Ich bin die Therapeutin ... Ich nehme eine Champagne-Praline und stecke sie mir in den Mund ... lecker ... öhm, wie würde ich CoraCora darin einschätzen? Ich sammle mal ... heute ging es es ihr besser als gestern, trotzdem habe ich sie heulend, kichernd, geängstigt, belustigt, aufgeregt, verdrießlich, entfaltend, angespannt, befreit, heißer, von Hitze und Kälte geschüttelt, ... gesehen ... gestern war das noch schlimmer! Kaum zu glauben, wie oft sie am Tag eine 180-Grad-Wende machen kann. Naja, ich glaube bei ihr ist so ziemlich alles möglich, so wie sie mir das Nachts immer erzählt ... Und da wisst ihr noch gar nichts über ihre intrinsischen Gefühle, aber eigentlich wollt ihr es auch gar nicht wissen ;-)
Was gab es da noch? Schwellungen der Brust? Sexuelle Unlust? Starkes Verlangen nach Süßem? Depressionen? Fettdepos an den Oberschenkeln? Bis jetzt alles dabei (okay lassen wir ihre Sexualität außen vor), von all den unregelmäßigen Mens brauche ich ja gar nicht erst anfangen zu reden *augenverdreh*
*CoraCora schaut mich fragend an* Ich beeile mich ja, Kleines! Öhm, ja, dann würde ich mal auf die 8 Tippen! Oder die 9???

... Antwort von CoraCora ...
Wie, 9? Du glaubst ich habe PMS? Wobei du bei mir doch eigentlich das P und M wegstreichen könntest? Mh .... naja .... du ich habe schon ein Östrogen/Progesteron-Verhältnis von 1:10, ich habe mal gehört dass es ab 1:100 okay sein soll ...
Trotzdem, ich meine ich hab die 6! Du bist eine schlechte Therapeutin, ich glaube du musst dich selber ins Psychose-Zentrum einliefern! *wegschieb*
*flenn, will nicht!! Böse CoraCora!*
Du ich bin doch gar nicht so, da nimm noch eine Praline *schleck*
...

Tja, liebe Leser, so sieht es aus, wenn sich meine inneren Geister mal wieder streiten und ich trotz heißer Diskussionen zu keinem brauchbaren Ergebnis komme! Aber wer kennt das denn nicht?
Und dabei wollte ich doch gar nicht darüber schreiben, sondern über etwas ganz anderes! Ich glaube das wird etwas länger werden heute ...

Zum einen habe ich einen Nachtrag für meinen letzten Post. Es scheint im Prüfungsamt doch einige Huddeleien wegen meiner Identitätsfrage gegeben zu haben und ich wurde angeschrieben, dass mir da angeblich ein Betrugsversuch angeheftet wurde, der aber von den lieben Software-Technologie-Mitarbeitern aufgehalten wurde und sie nun die Hand für mich ins Feuer legen, dass ich keine Betrügerin bin, sondern ich halt nur meine Ausweise noch nicht geändert habe. Das finde ich toll, sie haben mich auch zu jeder Zeit als Frau behandelt, da liegt mir viel dran und deswegen habe ich mich auch bei ihnen gut aufgenommen gefühlt. Nächste Woche werde ich sehen, wie es da weitergeht, die nächste Prüfung und eine wahrscheinliche Reaktion des Prüfungsamtes auf meine Stellungsnahme.

Zum anderen habe ich heute Nacht einen etwas bitter amüsanten aufregenden Traum gehabt, den ich euch auch gerne erzähle. Ich war bei einer Freundin (betreffende Person weiß davon nichts, kann sich aber trotzdem angesprochen fühlen, wer sie errät, bekommt eine Praline geschenkt! *ganz fies die letzte verspeis*) in ihrer Wohnung (sah auch fast so aus wie im Realen) und ein anderer Freund war auch da, dann aber wieder weg. Wir unterhalten uns da so und mit einem mal steht ein Typ im Raum, der (ich deute) um die Hand meiner Freundin angehalten hatte, sie ihn aber nicht wirklich toll findet, aber auch hin und her gerissen ist, denn sie ist schwanger von ihm! (erfahre ich im Traum später) Dann aber verlässt er die Wohnung, und wir beide bleiben bedäppert zurück. Nach einem kurzen Zeitsprung (und weniger informativen Handlungen) sind wir beide gemeinsam beim Frauenarzt. Der Doktor ist dabei sein Ultraschallmessgerät vorzubereiten und meine Freundin legt sich schon mal auf die Liege. Doch, frech wie ich bin *schäääääm* lege ich mich einfach zu ihr und mache mich frei, damit der Doktor auch mich mal 'ultraschallt'. Im Gefecht der Situation ergreife ich natürlich das mit Gel beschmierte Messding und halte es an meinen Bauch. Der Doktor murmelt irgendetwas und guckt komisch, untersucht mich dann aber doch. Leider ... ist auf den Bildern im Gerät nichts zu sehen ... GAR NICHTS ... nicht einmal eine Gebärmutter ... dabei bin ich doch (und war es im Traum auch vollständig) auch nur eine Frau. Ich bin endtraurig, aber die Bilder von meiner Freundin haben mich dann doch so stark aufgeheitert, dass ich den Schmerz einigermaßen verdrängen konnte. Wir haben uns riesig gefreut, dann ... bin ich aber irgendwie aufgewacht, ich lag mit heißer Wärmflasche im Bett und schwitzte (es half gegen meine Erkältung!) und hatte ein mulmiges Gefühl...

Die dritte Sache ist die, dass ich vorhin eine Email an meine Japanischkursmitglieder gesandt habe, in der ich mich geoutet habe. *Aufgeregt!!!* Ich habe vorhin schon eine positive Rückmeldung erhalten und freue mich eigentlich auch wieder auf das Japanischlernen, ich möchte nach meiner Prüfungsperiode auch wieder mehr dafür tun: 勉強がんばって!

Ich lege also die Karte unter den Stapel und ziehe eine neue, dieses mal bin ich, CoraCora, an der Reihe ... Also sag mal, ich, mit welcher deiner deiner Mitspielerinnen (also ich) würdest du eine Reise zum Mars machen und dabei 2 Jahre ununterbrochen zusammen leben? Mh, gute Frage, ich würde jetzt eher Uranus anpeilen, aber ich habe auch so schon vor mehr als 2 Jahre mit ihr zusammen zu sein :-)
Hab ich das nicht lieb gesagt? *knuff*

Ich bin eben ich.