Sonntag, 31. Juli 2011

Träume ....

Manchmal Nachts überkommen mich ja so manche verrückte Träume, die ich aber mit Interesse verfolge, um daraus Erkenntnisse für mein tägliches Leben zu ziehen.

Besonders interessant finde ich dabei ja Träume, in denen es um Geschlecht, meinen Körper, Sexualität, Liebe oder den TS-Weg geht, weil ich so erkenne was mein Unterbewusstsein über diese Dinge "denkt" und abbildet. Oftmals verstecken sich darin ja Sehnsüchte, Hoffnungen, Visionen oder Ängste, die im Alltag oder im Bewusstsein gerne in den Hintergrund rutschen und ich damit mich und meine Beziehung zu meiner Umwelt viel klarer verstehen kann.
Zudem gibt es mir oft Trost oder Befriedigung gewisse Themen "bearbeitet" zu haben, die ich so klar wie im Traum in der Realität selten erlebe, und dann daraus Schlussfolgerungen auf mein reales Sein zu schließen.

Heute Nacht hatte ich z.B. einen tröstlichen, niedlichen, wenn auch bitteren Traum...

Ich bin in meinem Beruf als Krankenschwester mit einer Patientin – ein Mädchen in meinem Alter bzw. wenige Jahre jünger als ich – gemeinsam zu einer abdominalen Sonographie (Ultraschalluntersuchung des Bauches) gegangen, die von meiner Stationsärztin durchgeführt wurde. Das Mädchen war vom Charakter her rebellisch, etwas launisch, aber in diesem Moment benötigte sie Beistand, weswegen ich mit ihr gemeinsam zu der Untersuchung ging und auch während der Untersuchung bei ihr blieb.

Die Sonographie wurde durchgeführt, weil ein Verdacht auf eine Ovarialinsuffizienz – eine Unterfunktion der Eierstöcke – bestand. 

Die Untersuchung selbst verlief ohne Probleme und die Bilder auf dem Monitor des Ultraschallgerätes waren für die Ärztin eindeutig. Sie erklärte, dass die Ovarien – die Eierstöcke – nicht richtig ausgebildet seien und deswegen die (primäre) Ovarialinsuffizienz diagnostiziert wäre. Dies verdeutlichte sie uns an Hand der Bilder auf dem Monitor, auf denen die Eierstöcke etwas kleiner als normal abgebildet waren und zudem hohl erschienen.

– In diesem Moment dachte ich, omg! das ist ja genau wie bei mir! –

Daraufhin erläuterte sie uns, dass die Eierstöcke hohl seien, weil sie nicht mit Eizellen gefüllt seien, sondern mit Muttermilch (omg?!). Sie erklärte, dass normalerweise alle Ovarien einmal in diesem Entwicklungspunkt sind, aber dann die Eizellen sich ausbilden und reifen und dabei die Muttermilch komplett absorbieren, bis das Ovar mit Eizellen gefüllt ist.

– Ich stellte mir das ganze bildlich vor und dachte dabei erneut, dass ist ja genau wie bei mir! –

Das Mädchen wirkte nun auch sichtlich geschockt, und ich sah wohl auch etwas schockiert aus. Die Ärztin erzählte nur noch, dass eben diese Entwicklung der Ovarien aus unbekannten Gründen bei manchen Mädchen stehen bleibt, und dass das hier der Fall sei.

Damit endete dieser Traum … 


Hintergrund ist vielleicht, dass ich letzte Woche bei einer neuen Hausärztin war und sie mich wegen primärer Ovarialinsuffizienz an meinen Endokrinologen überwiesen hat…
Aber was hat das mit Muttermilch zu tun?

Und hat das vielleicht etwas damit zu tun, dass ich meine ähm "Eierstöcke" eigentlich inzwischen auch eher als solche empfinde? Was ja eigentlich unrealistisch ist, zumal sie im Moment durch die "Kontrazeptika" inaktiv sind und wenn sie aktiv wären, das eher sehr unschön wäre?


Ich dachte mir ich stelle demnächst auch mehr Träume hier hinein, und vielleicht fällt irgendwem noch mehr darin auf als mir jetzt aufgefallen ist?

PS: Psychisch geht es mir im Moment wieder einiges besser :) Nächste Woche lasse ich mich wieder lasern und die Woche darauf bin ich bei einer Psychiaterin, und ich denke ich werde mal Antridepressiva probieren, um meine Stimmungsschwankungen Richtung Keller besser in den Griff zu bekommen ...

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