So, nun ist es mal wieder soweit: Ich kann erneut nicht schlafen, wälze mich mit einem quälenden Gedanken zum nächsten ... Es gibt auch mehrere Dinge, die mich fuchsen und nerven und frustrieren!
Zum einen hat sich meine Harnröhre (Urethra) erneut entzündet: Ist gerötet, brennt beim und auch unabhängig vom Wasserlassen , und geschwollen ist sie sowieso seit der NachOP.
Daher habe ich begonnen eine Stoßtherapie mit pflanzlichem Antibiotika zu machen (Angocin: Kapuzinerkresse und Meerrettich). Nach der ersten OP hat es mir sehr gute Dienste geleistet, da die Harnröhre erst danach begann abzuschwellen.
Soweit so gut hat bisher (1. Tag) auch schon das Brennen komplett abgenommen, allerdings kommt es mir so vor, als wäre die Schwellung stärker und Wasserlassen unregelmäßig schwerer geworden.
Ich hoffe aber, da wird sich innerhalb der nächsten Woche eine Besserung einstellen! Ansonsten bin ich in 3 Wochen auch wieder beim Urologen angemeldet ...
Bei der 1. OP hat es schließlich auch 4 Monate gedauert, ehe es abgeschwollen war, bisher sind gerade mal 1 Monat seit der NachOP vergangen ...
Und wenn mich das nicht schon genug frustrieren würde, so habe ich inzwischen ein ziemliches Problem mit dem Bougieren... *seufz* *ärger*
Nach der NachOP hatte ich ja, vor allem da ich eine offene Narbe direkt am Scheideneingang habe aus Vorsichtsmaßnahmen nur den "dünneren" Vibrator dafür genutzt, den ich naturgemäß nicht ewig verwenden kann.
Vor der OP hatte ich absolut keine Probleme den "dickeren" zu benützen, was sich jetzt aber innerhalb der nur 5 Wochen schlagartig geändert hat, denn: Ich komme keinen Deut mehr mit ihm hinein. Mit Müh und Not hab ich es ein klein wenig geschafft, dabei hat es sich aber so angefühlt als würde ich da kollateral ringsherum aufreißen – autsch!!!
Ein wenig geblutet hat es auch, und siehe da: die offene Narbe ist ein winziges Stück (1mm Tiefe, von so 3) aufgerissen – na super!
Das große Problem ist: Ich muss den "dickeren" verwenden, damit die Beckenbodenmuskeln nicht "zuwachsen", d.h. es wird umso schlimmer je länger ich damit warte! Und auf der andere Seite muss ich die Narbe schonen und möchte, dass sie möglichst schnell zusammenwächst und verheilt.
Ich muss Kompromisse eingehen, die dann irgendwie nichts halbes und nichts ganzes sind –– und das Potenzial haben, mich gewaltig zu frustrieren, weil es fern davon ist so zu klappen, wie ich das gerne hätte!
Daher kamen mir schon wieder die Tränen, und früher wäre das der Punkt gewesen, an dem ich angefangen hätte mich selbst zu verletzen. Ich tue dies aber nicht mehr! Daher bleibt mir nix andres übrig als Frustessen und mir alles von der Seele zu schreiben, und letztlich zum Einschlafen alles komplett zur Seite lege, vergesse ...
(Und alles mit Dexpanthenol einzuschmieren...)
Ich wünschte so sehr, es würde alles schnell verheilen ... aber vermutlich liege ich mit meiner Einschätzung, dass es noch bis Ende des Jahres dauern wird, nicht so falsch ...
PS: Heute Nacht habe ich davon geträumt in The Elder Scrolls Skyrim unterwegs zu sein, und panisch vor einem Bären zu flüchten, in dem ich mich durch eine schmale Felsspalte quetschte... in der meine erste Jugendliebe im seichten Meerwasser über einem Sandboden auf mich wartete...
Dienstag, 24. Juli 2012
Samstag, 21. Juli 2012
Kleine Ängste – großes Wiedersehen
Es ist mitten in der Nacht, und ich kann irgendwie nicht schlafen. Zum einen bin ich zwar richtig müde, gar erschöpft, aber auf der anderen Seite irgendwie unruhig.
Der Tag hatte schon mit Unruhe, ja irgendwo einer Art Angst begonnen, vielleicht sogar ein wenig sozialer Phobie. Die Ursache liegt denke ich bei 2 Dingen:
Zum einen feiert meine Schwester bei uns im Elternhaus am Wochenende ihren Geburtstag nach – d.h. ein Haufen Leute, die ich nicht kenne, und die im übertragenen Sinne quasi ohne, dass ich sie einschätzen kann in meine Privatsphäre eindringen – etwas, das ganz automatisch Unruhe oder Angst vor Kontakt mit ihnen auslöst. Unbegründet, aber eben vorhanden.
Zum anderen habe ich mich heute mit ehemaligen Kommilitonen getroffen, die ich seit gut 1,5 Jahren nicht mehr gesehen habe. Davor hatte ich irgendwie auch Bammel, wenn auch mehr eine Art Nervosität. Fragt mich nicht, warum – ich vermute, es war, weil ich damals in der ziemlich schwierigen Zeit während und nach meines Outings ziemlich viel Zeit mit ihnen verbracht habe, und sie mich deswegen an jene Zeit erinnern.
Manchmal kommen mir auch etwas die Tränen, wenn ich mich zurück erinnere. Ich hatte wirklich viele emotionsgeladene Dinge erlebt, es war mitunter alles andere als einfach zurecht zu kommen. Und ich habe auch gemerkt, dass ich sie alle doch ziemlich vermisst habe! (Und bei diesem Thema bin ich eine ziemliche Heulsuse...)
Jedenfalls sitze ich nun hier, mitten in der Nacht, und bin unruhig. Deswegen muss ich das mir hier jetzt auch von der Seele schreiben, ein Müsli futtern und mich etwas ablenken.
(Ebenso bin ich immer bevor ich meine Tage bekomme ziemlich unruhig oder kann nicht gut schlafen – vermutlich wegen einer Hormonimbalance oder dergleichen...)
Der Tag hatte schon mit Unruhe, ja irgendwo einer Art Angst begonnen, vielleicht sogar ein wenig sozialer Phobie. Die Ursache liegt denke ich bei 2 Dingen:
Zum einen feiert meine Schwester bei uns im Elternhaus am Wochenende ihren Geburtstag nach – d.h. ein Haufen Leute, die ich nicht kenne, und die im übertragenen Sinne quasi ohne, dass ich sie einschätzen kann in meine Privatsphäre eindringen – etwas, das ganz automatisch Unruhe oder Angst vor Kontakt mit ihnen auslöst. Unbegründet, aber eben vorhanden.
Zum anderen habe ich mich heute mit ehemaligen Kommilitonen getroffen, die ich seit gut 1,5 Jahren nicht mehr gesehen habe. Davor hatte ich irgendwie auch Bammel, wenn auch mehr eine Art Nervosität. Fragt mich nicht, warum – ich vermute, es war, weil ich damals in der ziemlich schwierigen Zeit während und nach meines Outings ziemlich viel Zeit mit ihnen verbracht habe, und sie mich deswegen an jene Zeit erinnern.
Manchmal kommen mir auch etwas die Tränen, wenn ich mich zurück erinnere. Ich hatte wirklich viele emotionsgeladene Dinge erlebt, es war mitunter alles andere als einfach zurecht zu kommen. Und ich habe auch gemerkt, dass ich sie alle doch ziemlich vermisst habe! (Und bei diesem Thema bin ich eine ziemliche Heulsuse...)
Jedenfalls sitze ich nun hier, mitten in der Nacht, und bin unruhig. Deswegen muss ich das mir hier jetzt auch von der Seele schreiben, ein Müsli futtern und mich etwas ablenken.
(Ebenso bin ich immer bevor ich meine Tage bekomme ziemlich unruhig oder kann nicht gut schlafen – vermutlich wegen einer Hormonimbalance oder dergleichen...)
Freitag, 13. Juli 2012
Verheilung und Rückfälle
Es sind jetzt 3,5 Wochen her, seitdem ich operiert wurde.
Eigentlich kaum zu glauben, mir kommt es vor als wäre ich schon wieder 2 Monate zu Hause, und so fühle ich mich auch: Fit :)
Allerdings hat das einen kleinen Nebeneffekt, nämlich dass ich erwarte, dass die Heilung schon viel weiter fortgeschritten sein müsste, was sie – man schaue auf die jungen 3,5 Wochen – in Wirklichkeit nicht sein kann.
Denn die Heilung verläuft tatsächlich sehr gut. Die Narben sehen alle gut aus, nichts ist entzündet, und es wird auch keine Wundflüssigkeit mehr gebildet.
Einziges Manko ist, dass die Harnröhre noch geschwollen ist, schmerzt, ich beim Sitzen wieder vermehrt Schmerzen habe und eine der Nähte aufgegangen ist, und jetzt langsam wieder zusammen wachsen muss.
Aber ich bin sehr sehr froh, dass ich die NachOP hab machen lassen, denn das Wasserlassen klappt wirklich 1A!
Nur .... diese Woche hab ich mich einmal übernommen. Früh morgens war ich beim Urologen (nur alte Herren im Wartezimmer...) zur Wundkontrolle. Er meinte es sei alles in Ordnung. Danach bin ich dann nach Dresden hinein gefahren, es war wunderschönes warmes Wetter, leicht schwül, und ich war mit meiner BFF den ganzen Tag unterwegs, am Elbufer essen, die Neustadt erkundend, und lagen zum Schluss dann noch im Stadtpark.
Und danach (ihr merkt, es war viel) waren wir noch bis gegen 10 Uhr (dann war ich wirklich hundemüde!) auf einer Dankesveranstaltung für Helfer des CSD (Ich hatte viiiieeele Beutel bedruckt).
Soweit so gut. Als ich wieder zu Hause war, hab ich dann schon gemerkt, dass etwas nicht stimmte: Ich konnte nicht richtig Wasserlassen. Die Schmerzen beim Sitzen hatten stark zugenommen, und die Harnröhre brannte. Der nächste Tag wurde nicht besser, weswegen ich mich entschied einen Relaxing-Tag zwischen zu schieben.
Und es hat tatsächlich bis Abends gedauert, bis ich wieder gut Wasserlassen und einigermaßen Sitzen konnte. Inzwischen ist auch das Brennen verschwunden.
Aber eines war mir dadurch klar: Ich sollte einen Gang zurück schalten.
Eigentlich kaum zu glauben, mir kommt es vor als wäre ich schon wieder 2 Monate zu Hause, und so fühle ich mich auch: Fit :)
Allerdings hat das einen kleinen Nebeneffekt, nämlich dass ich erwarte, dass die Heilung schon viel weiter fortgeschritten sein müsste, was sie – man schaue auf die jungen 3,5 Wochen – in Wirklichkeit nicht sein kann.
Denn die Heilung verläuft tatsächlich sehr gut. Die Narben sehen alle gut aus, nichts ist entzündet, und es wird auch keine Wundflüssigkeit mehr gebildet.
Einziges Manko ist, dass die Harnröhre noch geschwollen ist, schmerzt, ich beim Sitzen wieder vermehrt Schmerzen habe und eine der Nähte aufgegangen ist, und jetzt langsam wieder zusammen wachsen muss.
Aber ich bin sehr sehr froh, dass ich die NachOP hab machen lassen, denn das Wasserlassen klappt wirklich 1A!
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| Die Martin-Luther-Kirche in der Neustadt/Dresden |
Und danach (ihr merkt, es war viel) waren wir noch bis gegen 10 Uhr (dann war ich wirklich hundemüde!) auf einer Dankesveranstaltung für Helfer des CSD (Ich hatte viiiieeele Beutel bedruckt).
Soweit so gut. Als ich wieder zu Hause war, hab ich dann schon gemerkt, dass etwas nicht stimmte: Ich konnte nicht richtig Wasserlassen. Die Schmerzen beim Sitzen hatten stark zugenommen, und die Harnröhre brannte. Der nächste Tag wurde nicht besser, weswegen ich mich entschied einen Relaxing-Tag zwischen zu schieben.
Und es hat tatsächlich bis Abends gedauert, bis ich wieder gut Wasserlassen und einigermaßen Sitzen konnte. Inzwischen ist auch das Brennen verschwunden.
Aber eines war mir dadurch klar: Ich sollte einen Gang zurück schalten.
Freitag, der 13. – ein Trauertag
Heute ist schon der 2. Trauertag dieses Jahr, und zwar ein nicht weniger schlimmer als der im April.
Heute, am Freitag den 13. Juli 2012 ist meine liebe gute Schnuffelinchen Golden Retriever Hündin im stolzen Omi-Alter von 14 Jahren auf ihrer Lieblingshundedecke von uns gegangen. :'(
Ich bete für die Seele von Anna Cassiopeia Valentino von und zu Garten, unsere liebste Prinzessin.
Geboren wurdest du in der schönen Tschechischen Republik, warst noch ein kleiner Wildfang, hast allerhand Möbel kaputt gekaut und unsere Kaninchen gejagt, genauso wie die Frösche im Teich oder die Amseln im Frühling. Doch dein Herz war immer in der Familie, immer bei uns, und auch wenn du mehrfach ausgerissen bist, so warst du immer überglücklich wieder bei uns zu sein und hast uns viele schöne und familiäre Stunden ermöglicht. Du warst bei jedem Urlaub mit dabei, hast dich im Paddelboot umher schiffen lassen, und auch mal das kühle Nass gesucht, wodurch die Boote dann beinahe kenterten.
Du warst das Leben, eine Sonne, die mich begleitet hat seit ich ein Kind war.
Die letzten Jahre aber hast du dich mehr und mehr herum gequält, mit einem Körper der immer mehr Probleme verursacht hat. Du wärst auch länger geblieben, doch die Geschwüre, die Lungenentzündungen, hätten es dir nicht mehr erlaubt. Deswegen hattest du dann täglich Schmerzmittel genommen, und warst glücklich unter uns allen von uns zu gehen, friedlich einzuschlafen und zu wissen, dass alle Familienmitglieder um dich herum wuseln.
| meine liebste Suse |
Heute, am Freitag den 13. Juli 2012 ist meine liebe gute Schnuffelinchen Golden Retriever Hündin im stolzen Omi-Alter von 14 Jahren auf ihrer Lieblingshundedecke von uns gegangen. :'(
Ich bete für die Seele von Anna Cassiopeia Valentino von und zu Garten, unsere liebste Prinzessin.
Geboren wurdest du in der schönen Tschechischen Republik, warst noch ein kleiner Wildfang, hast allerhand Möbel kaputt gekaut und unsere Kaninchen gejagt, genauso wie die Frösche im Teich oder die Amseln im Frühling. Doch dein Herz war immer in der Familie, immer bei uns, und auch wenn du mehrfach ausgerissen bist, so warst du immer überglücklich wieder bei uns zu sein und hast uns viele schöne und familiäre Stunden ermöglicht. Du warst bei jedem Urlaub mit dabei, hast dich im Paddelboot umher schiffen lassen, und auch mal das kühle Nass gesucht, wodurch die Boote dann beinahe kenterten.
Du warst das Leben, eine Sonne, die mich begleitet hat seit ich ein Kind war.
Die letzten Jahre aber hast du dich mehr und mehr herum gequält, mit einem Körper der immer mehr Probleme verursacht hat. Du wärst auch länger geblieben, doch die Geschwüre, die Lungenentzündungen, hätten es dir nicht mehr erlaubt. Deswegen hattest du dann täglich Schmerzmittel genommen, und warst glücklich unter uns allen von uns zu gehen, friedlich einzuschlafen und zu wissen, dass alle Familienmitglieder um dich herum wuseln.
Ruhe in Frieden, möge deine Seele Aufwind haben. Wir werden uns wiedersehen.
Samstag, 30. Juni 2012
NachOP
Hier mal ein weiterer der immer immer seltener werdenden Einträge, so viel zu erzählen gibt es wirklich nicht mehr.
Inzwischen beschäftige ich mich kaum mehr mit trans* oder dergleichen, irgendwie erscheint mir dies alles vergangen und wie etwas, das ich mal geträumt hatte, aber sonst inkongruent zur Wirklichkeit ist.
Das einzige was ich da jetzt noch großartig mit zu tun hab, sind einige Freude und Bekannte, die trans* sind und die Fortbildungskurse, in denen ich interessierten zumeist Sozialarbeitern meine Erfahrungen anvertraue, wofür ich jedesmal ziemlich viel Anerkennung für den Weg, den ich gegangen bin, ernte.
Ansonsten aber habe ich ja längst eine geänderte Geburtsurkunde, und bin auch schon seit gefühlten 10 Jahren operiert, wobei ich immer wenn es mich mal wieder beim Sitzen zwickt merke, dass es doch nichtmal ein halbes Jahr her ist.
In den letzten 2 Wochen habe ich dafür auch den letzten Schritt genommen, denn ich habe mich noch einmal ins Krankenhaus begeben und eine Korrektur-OP durchführen lassen. Es wurden vor allem zwei Dinge getan: Zum einen hatte ich Probleme mit der Harnröhre und schmerzenden Schwellungen, und zum anderen war ich mit der Optik nicht zufrieden.
Dies wurde dort aber alles behoben!
Ich bin sehr sehr sehr glücklich über Prof. Sohn und sein Ärzte-Team, was ich durch sie inzwischen an Lebensgefühl und Stimmigkeit erhalten habe, ist unbezahlbar. Ich bin so zufrieden, wie auch die Ärzt dort, wenn nicht sogar viel mehr. Es ist besser geworden, als ich je erträumen konnte, meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden! =)
Jetzt muss es natürlich nur noch fertig verheilen. Ich denke aber in einem viertel Jahr ist alles super, ich könnte jetzt schon vor Freude stundenlang tanzen – wäre da nicht das obligatorische Drücken und Zwicken bei starken Bewegungen, aber die OP ist ja nun nicht einmal 14 Tage her ;o)
Inzwischen beschäftige ich mich kaum mehr mit trans* oder dergleichen, irgendwie erscheint mir dies alles vergangen und wie etwas, das ich mal geträumt hatte, aber sonst inkongruent zur Wirklichkeit ist.
Das einzige was ich da jetzt noch großartig mit zu tun hab, sind einige Freude und Bekannte, die trans* sind und die Fortbildungskurse, in denen ich interessierten zumeist Sozialarbeitern meine Erfahrungen anvertraue, wofür ich jedesmal ziemlich viel Anerkennung für den Weg, den ich gegangen bin, ernte.
Ansonsten aber habe ich ja längst eine geänderte Geburtsurkunde, und bin auch schon seit gefühlten 10 Jahren operiert, wobei ich immer wenn es mich mal wieder beim Sitzen zwickt merke, dass es doch nichtmal ein halbes Jahr her ist.
In den letzten 2 Wochen habe ich dafür auch den letzten Schritt genommen, denn ich habe mich noch einmal ins Krankenhaus begeben und eine Korrektur-OP durchführen lassen. Es wurden vor allem zwei Dinge getan: Zum einen hatte ich Probleme mit der Harnröhre und schmerzenden Schwellungen, und zum anderen war ich mit der Optik nicht zufrieden.
Dies wurde dort aber alles behoben!
Ich bin sehr sehr sehr glücklich über Prof. Sohn und sein Ärzte-Team, was ich durch sie inzwischen an Lebensgefühl und Stimmigkeit erhalten habe, ist unbezahlbar. Ich bin so zufrieden, wie auch die Ärzt dort, wenn nicht sogar viel mehr. Es ist besser geworden, als ich je erträumen konnte, meine Erwartungen sind mehr als erfüllt worden! =)
Jetzt muss es natürlich nur noch fertig verheilen. Ich denke aber in einem viertel Jahr ist alles super, ich könnte jetzt schon vor Freude stundenlang tanzen – wäre da nicht das obligatorische Drücken und Zwicken bei starken Bewegungen, aber die OP ist ja nun nicht einmal 14 Tage her ;o)
Samstag, 19. Mai 2012
GaOP Woche 14
Kaum zu glauben, dass ich erst 3 Monate aus dem Krankenhaus raus bin, es kommt mir immer mehr vor als wäre schon ein halbes-ganzes Jahr rum...
Es hat sich in den letzten 3 Wochen erneut ein bisschen was verändert. Markant ist zum einen, dass der Damm immer besser abheilt und die Haut jetzt wieder vollkommen normal und ohne Narben aussieht, vor allem auch innen im gesunden Rosé-Ton; und zum anderen, dass sich die Leistengegend immer besser erholt, allen voran die Nerven.
Mit den Schwellungen dagegen ist es weiterhin so eine Sache, wobei ich das Gefühl habe, dass es sich langsam bessert. So hatte ich seit mehreren Tagen schon kein Gefühl der Enge beim Wasserlassen mehr, und auch die Leiste fühlt sich ein klein bisschen weniger geschwollen an, weswegen ich weniger Druckschmerzen habe.
Nur mit der Sexualität will das nicht so richtig harmonisieren, da habe ich nach wie vor ziemliche Schmerzen, weil etwas im Harntrakt ziemlich anschwillt und auf Nahtstellen etc. drückt. (Das ist auch teilweise so wenn die Blase voll ist) Dann kann ich auch nicht mehr wirklich sitzen.
Dafür aber ist die Taubheit weiter zurück gegangen und nur noch etwas an der rechten Leiste vorhanden.
Und mit Bougieren bin ich auch auf 1 x tägl. runter gegangen, es hat mich nur noch genervt ;o)
Nun bleibt auch nur noch ein Monat Zeit bis zur nächsten Kontrolle in Frankfurt, zusammen mit der kosmetischen Korrektur, wenn der Professor alles für abgeheilt genug empfindet.
Deswegen bekomme ich dann nächste Woche die Einweisung, zusammen mit meinen Laborergebnissen und neuer Hormondosierung.
Ich bin vor allem gespannt, wie mit den Schilddrüsenmedikamenten weiter verfahren wird … ob es noch einmal erhöht wird, oder so bleibt.
Genauso wie ich gespannt bin, wie sich jetzt alle Werte nach der OP verändert haben, immerhin merke ich doch deutliche Unterschiede.
Es hat sich in den letzten 3 Wochen erneut ein bisschen was verändert. Markant ist zum einen, dass der Damm immer besser abheilt und die Haut jetzt wieder vollkommen normal und ohne Narben aussieht, vor allem auch innen im gesunden Rosé-Ton; und zum anderen, dass sich die Leistengegend immer besser erholt, allen voran die Nerven.
Mit den Schwellungen dagegen ist es weiterhin so eine Sache, wobei ich das Gefühl habe, dass es sich langsam bessert. So hatte ich seit mehreren Tagen schon kein Gefühl der Enge beim Wasserlassen mehr, und auch die Leiste fühlt sich ein klein bisschen weniger geschwollen an, weswegen ich weniger Druckschmerzen habe.
Nur mit der Sexualität will das nicht so richtig harmonisieren, da habe ich nach wie vor ziemliche Schmerzen, weil etwas im Harntrakt ziemlich anschwillt und auf Nahtstellen etc. drückt. (Das ist auch teilweise so wenn die Blase voll ist) Dann kann ich auch nicht mehr wirklich sitzen.
Dafür aber ist die Taubheit weiter zurück gegangen und nur noch etwas an der rechten Leiste vorhanden.
Und mit Bougieren bin ich auch auf 1 x tägl. runter gegangen, es hat mich nur noch genervt ;o)
Nun bleibt auch nur noch ein Monat Zeit bis zur nächsten Kontrolle in Frankfurt, zusammen mit der kosmetischen Korrektur, wenn der Professor alles für abgeheilt genug empfindet.
Deswegen bekomme ich dann nächste Woche die Einweisung, zusammen mit meinen Laborergebnissen und neuer Hormondosierung.
Ich bin vor allem gespannt, wie mit den Schilddrüsenmedikamenten weiter verfahren wird … ob es noch einmal erhöht wird, oder so bleibt.
Genauso wie ich gespannt bin, wie sich jetzt alle Werte nach der OP verändert haben, immerhin merke ich doch deutliche Unterschiede.
Donnerstag, 3. Mai 2012
Mein Leben ist furchtbar, die n-te
Nein, es geht nicht um Enten. Auch wenn Enten furchtbar süß sind und einfach herzzerreißend quaken können!
Mein Leben versinkt mal wieder im Chaos und ich fühle mich mal wieder so komplett überfordert von allem, dass ich am liebsten psychotisch werden oder ne kleine Packung Schlaftabletten nehmen möchte.
Es ist beides doof, aber ersteres würde wenigstens zu meiner Verrücktheit passen *hust*
Fragt mich bitte nicht, wieso ich diese Angewohnheit habe, ständig irgendwelche Zusammenbrüche zu haben, und wieso ich dann immer den Drang verspüre etwas zu zerstören (im Zweifelsfall mich selbst) ...
Ich versuche mal zusammen zu fassen, wieso es mir so geht ...
Manchmal will ich mich einfach nur noch weg.
Und ich werd das jetzt auch alles wegdrücken! Und nichts tun! Ich kann den Berg nur Stück für Stück bearbeiten, aber ob ich das alleine schaffe, das bezweifle ich auch ...
Das Leben ist mies! :/
... und ich fahre jetzt gleich zu ner Freundin. Frust-Schoki futtern :(((
Mein Leben versinkt mal wieder im Chaos und ich fühle mich mal wieder so komplett überfordert von allem, dass ich am liebsten psychotisch werden oder ne kleine Packung Schlaftabletten nehmen möchte.
Es ist beides doof, aber ersteres würde wenigstens zu meiner Verrücktheit passen *hust*
Fragt mich bitte nicht, wieso ich diese Angewohnheit habe, ständig irgendwelche Zusammenbrüche zu haben, und wieso ich dann immer den Drang verspüre etwas zu zerstören (im Zweifelsfall mich selbst) ...
Ich versuche mal zusammen zu fassen, wieso es mir so geht ...
- Die OP-Heilung treibt mich in den Wahnsinn. Ich kann warten und warten, die Schwellungen und Schmerzen deswegen gehen einfach nicht zurück. (Sondern werden z.T. irgendwie mehr) Und ich kann nichts dagegen tun.
- Zum Arzt kann ich nicht weil doof und Outing und dann müsste ich meine sozialen Phobien überwinden und am Ende würde ich eh nur dasitzen und er würde sagen, müssen wir abwarten. Na super, soviel weiß ich auch selbst!
- Ich müsste auch so mal zum Hautarzt wegen Akne. Die hab ich auch schon seit >10 Jahren und bekomme sie mit keinem mir bekannten Mittel weg. Und an Antibiosen komme ich nicht heran. Die Arztsache ist hier das gleiche Schema in Grün.
- Gestern abend ist mein Vibri, den ich immer nehme, freckt und das ist sowas von bescheuert, weil alle anderen doof und blöd sind.
- Gestern ging es mir sowieso schon dreckig. Wegen der Therapiesitzung. Danach gehts mir immer mies, aber das Fass, dass ich gestern aufgemacht hab, das überfällt mich in so einer Intensität wie ich das von keinem anderen Fass kenne ... )':
- Ich muss die ganze Zeit nur heulen und hab schon ganz verquollene Augen
- Eigentlich hatte ich Pläne für die Woche und überhaupt, auch mit Freunden was machen, aber .... ich kann nicht! :(((
- Dazu muss ich mich für ein Studienplatz bewerben, und bekomme da vollends die Krise! Ich würde gerne in Psychologie hinein, aber irgendwie ist das total aussichtslos, und dann darf ich mich ja auch nur für ein Fach je Uni bewerben und muss da dann auch noch Zeug hinschicken, z.T. mit beglaubigten Kopien, die ich mir erst aufwändig besorgen müsste wo ich wieder >>> soziale Phobie :(
- Und überhaupt, am Ende schaff ich das Studium eh nicht, und für andere Fächer keine Ahnung müsste ich mich auch derart bewerben oder nehme dann doch ein NC-freies, die aber irgendwie alle blöd sind oder technisch, was mir nicht so liegt und keine Ahnung.
- In Liebesdingen könnte es auch nicht besser laufen.
- Und eigentlich wollte, oder so, ich noch eine Traumatherapie machen, das Fass hab ich jetzt immerhin aufgemacht (Sport Trauma) ... aber wenn ich das angehe, werd ich bestimmt für so 2 Wochen mindestens komplett im Eimer sein, und dann gehen die andren Dinge, die ich machen müsste, erst recht nicht.
- Das Ding ist, ich hab nen Schnupperkurs in Kickboxen gemacht, und das hat mir wirklich gut gefallen! Aber ... sobald irgendwelche Bälle oder Gruppensportspiele ins Spiel kommen, fang ich an total am Rad zu drehen. Am liebsten würde ich jedesmal heulend wegrennen. Und hab Angst und Panik, vor Bällen, vorm Getroffen-werden, fühl mich sofort schikaniert (sehr unrealistisch!) und überhaupt.
- Und ich will das nicht!! :( Ich will Freude daran haben mich zu bewegen, frei sein, aber alles was ich kann ist heulen heulen heulen. Es ist einfach unverantwortlich von Schulen und Lehrern zuzulassen, dass ein Kind derartige Traumata in der Schule entwickelt. Aber nein, alles was passiert ist noch mehr Schikane und niemand der einen versteht. Super. Ich bin ja auch sowas von gestört. Dabei bin ich nur hochsensibel, mehr nicht!!! Und das ist nicht schlimm, das ist schön! :(( Nur weil andere Menschen das nicht sind, und ich sowieso immer nur ausgegrenzt wurde, gibt es für sowas trotzdem sowas von 1000%ig keine Rechtfertigungen!!
- Außerdem sagen mir halt auch alle Leute, ich muss das alles selbst machen und mich selbst kümmern und überhaupt.
- Aber: Ich kann das nicht alleine!! :(
- Und ich bin genauso wenig irgendwie unfähig!! Nur weil ich jetzt keine riesengroße Robustheit habe, macht mich das nicht zu einem minderwertigen Menschen, den man nach Lust und Laune runterdrücken kann! :(
Manchmal will ich mich einfach nur noch weg.
Und ich werd das jetzt auch alles wegdrücken! Und nichts tun! Ich kann den Berg nur Stück für Stück bearbeiten, aber ob ich das alleine schaffe, das bezweifle ich auch ...
Das Leben ist mies! :/
... und ich fahre jetzt gleich zu ner Freundin. Frust-Schoki futtern :(((
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