Nun, hier möchte ich die "negativen" Gutachten mal zusammengefasst darstellen ... Unterm Strich sind sie nämlich gar nicht mehr so negativ, und außerdem weiß ich schon wie ich da jetzt weiter vorgehe ;)
Gutachten 1, naja Stellungnahme trifft es eher:
Nach einjähriger Mindestbehandlungzeit sowohl in hormoneller wie auch in psychotherapeutischer Hinsicht mit regelmäßiger ärztlicher Kontrolle nach dem Bescheid zu §1 TSG ist zusätzlich §8 TSG beantragbar. Ein vorzeitiges Beantragen von §8 TSG, oder gleichzeitigem beantragen von §§1,8 TSG kann nicht statt gegeben werden.
Nach dieser Jahresfrist und durch 2 erneute Gutachten zur körperlichen wie auch psychischen transsexuellen Entwicklung kann (ohne Nachweis der Fortpflanzungsunfähigkeit oder des operativen Eingriffs) dem Antrag statt gegeben werden.
(sinngemäß von mir zusammengefasst)
Ich soll also laut ihm ein richtiges Gutachten (kostet mich 500 Euro...) bei ihm beantragen damit er mit mir ein Gespräch führen kann? Diese einjährige Frist hatte ich jedenfalls zu dem Zeitpunkt des Gutachtens seit einem Jahr und 4 Tagen erfüllt ...
Gutachten 2:
Die Antragsstellerin hat eine Sterilisation vorgenommen und ist zeugungsunfähig. Eine GaOP ist noch nicht erfolgt, wird aber angestrebt.
Da dieser Punkt bei Frau S. möglich ist, lehne ich den Antrag ab.
(ääääähm ich glaube da gab es einen Kausalitätsfehler in seiner Argumentation! Ich korrigiere!)
Die Antragsstellerin trägt die Vornamen des anderen Geschlechts und nimmt Hormone ein. Das äußere Erscheinungsbild verändert sich, aber die operative Angleichung wird nicht vollzogen. Die Fortpflanzung ist weiterhin möglich. (Anmerkung: lol) Damit kann die Antragsstellerin als Frau Vater werden.
Da dieser Punkt bei Frau S. möglich ist, lehne ich den Antrag ab.
Was ich herauslese ist, dass Frau S. darunter leide noch die angeborenen Geschlechtsorgane zu besitzen und nicht wie eine Frau schwanger werden zu können. Das erste Leid kann praktisch gelöst werden, aber die zweite Vision ist eine negative Finalkausalität und nicht förderlich für eine sinnvolle Lebensbewältigungsstrategie. [...]
(sinngemäß von mir zusammengefasst)
Er beklagt also, dass ich nicht fortpflanzungsunfähig bin … was bereits ein Widerspruch zur Meinung des Gutachters 1 ist, aber für ihn essenziell. Wobei er aber in seinem Finale einen wichtigen Punkt verwechselt hat, siehe oben ;) Und sich weiter darüber aufregt, dass ich davon träume (Nachtträume hehe) schwanger zu sein, was in meinen Augen ein schöner Traum ist, und zudem indirekt über Adoptionen gelöst werden kann, was ich sogar in meinem Schreiben ansprach :P
Wie dem auch sei, ich glaube nicht, dass mir jemand beweisen könnte, dass ich fortfplanzungsfähig bin ... vielleicht ja, wenn ich die Hormone 1-2 Jahre lang aussetze oder so, aber mh, warum sollte ich das tun? Und schwanger werde ich dadurch ja leider auch nicht! ;)
Nun werde ich aber Ende September mit meinem zuständigen Richter darüber sprechen, und danach meinen genialen Plan weiter spinnen, der mich leider je länger alles dauert immer mehr Geld kostet :(
Hi Cora
AntwortenLöschenZum 2 Gutachten:
Welche Fortpflanzung?
Und damit kann Frau Vater werden.
Fortpflanzung geht schonmal erst gar nicht, wenn man im falschen Körper Geboren wurde
Um Kinder zu bekommen, braucht man schon Eierstöcke usw.
Wenn ich dass schön höre: Und damit kann Frau Vater werden.
Wenn man ein Kind bekommen könnte, ist eine Frau Mutter und nicht Vater.-_-
Nicht fortpflanzungsunfähig?
Wie soll den dass funktionieren, wenn man nicht Schwanger werden kann?
Mann zu Frau kann Vater werden, aber bei einer Frau, die im männlichen Körper Geboren wurde kann dass nicht, weil sie eine Frau ist und nur Mutter werden kann.^^
LG Sandra
Das sehe ich Haargenau so, Sandra. Aber erklär das mal einem konservativen Sexologen ^^
AntwortenLöschenEr hatte ich ja auch nur vor allem deshalb als TS erklärt, weil ich davon geträumt habe schwanger zu sein. Und jetzt bindet er mir Unrealismus auf die Nase und behauptet zu erkennen, dass sich mein TS-Wunsch nicht weiter verfestigt hätte ;)
Da frage ich mich auch wo er seine Informationen über mich hernimmt bzw. was er eigentlich so erwartet ;)
Ach du liebe Zeit. Ein Gutachter, der der Gedankenschule der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung und Sophinette Beckers Definition entspringt:
AntwortenLöschenDer transsexuelle Wunsch(!) muss sich verfestigt haben.
Das kommt davon, wenn man sich gegen diese Voodoo-Psychologie nicht wehrt und sich, wie ich es schon in zahllosen Diskussionen erlebt habe, ganz, Stockholm-Syndrom, auch noch vor die Täter stellt.
Bitte versteht mich nicht falsch, nicht dass ich das einer von euch vorwerfen würde.
Es bringt doch nichts, sich darüber aufzuregen, Sarah ... wir können sie nicht mit aufbrausenden Worten "besiegen" ...
AntwortenLöschenich finde es auch extrem daneben wie mein einer Gutachter drauf ist (er ist im Übrigen Vorstandsmitglied eines Sexologen-Vereins) und ich finde sie sollten alle gesonstwas-werden und endlich mal die Augen aufmachen und ein bisschen Empathie zeigen ;)
Das Stockholm-Syndrom möchte ich in keinster Weise vertreten, nie, sehe es bei anderen aber auch manchmal aufblitzen... was ich nicht besonders toll finde btw (Ich hasse Vormundschaften jeglicher Art ;))
lg!