... haben nun auch mich getroffen. Ich hatte am Amtsgericht meine Personenstandsänderung beantragt, indem ich mich auf das BVerfG-Urteil vom Januar berufen hatte, allerdings habe ich nun die Rechnung für mein schnelles Handeln bekommen.
Das Amtsgericht Dresden, wie ich erfahren habe, ist der Meinung, dass das o.g. Urteil nur im Falle einer eingetragenen Partnerschaft / Ehe gültig ist, und sonst das alte Prozedere gilt.
Das bedeutet natürlich, dass sie mir die Personenstandsänderung nicht anerkennen, und mir zur Klärung erneut 2 Gutachter auf den Hals ansetzen möchte.
Und ehrlich gesagt fühle ich mich damit ein bisschen wie vor die Wand gestellt. Ich habe wohl doch viel zu verfrüht eingegriffen und keine anderen Urteile abgewartet, um mir sicher zu sein. Ich wollte eben die gute Chance nutzen...
Jetzt darf ich mir dafür überlegen, wie ich dem Amtsgericht und dem zuständigen Beamten / Richter klar mache, wie die Rechtslage aufzufassen ist. Ich, als einfache Bürgerin, soll einem Richter eines Besseren belehren ...
Ich werde es zumindest versuchen, und wenn sie sich nicht umstimmen lassen, den Antrag wieder fallen lassen. Mich erschlägt es nur gerade, weil ich keine Rechtsschutzversicherung besitze und auf den Gerichtskosten sitzen bleiben würde.
... Und zur Krönung des Tages hab ich mir nun auch doofer Weise noch ein Knöllchen fürs Falschparken eingehandelt ...
Donnerstag, 24. Februar 2011
Samstag, 19. Februar 2011
僕の三つの白羽 chapter 1 scene 1
:: Kapitel 1 Szene 1 ::
:: Sonntag, der 13. September 1998 ::
:: Kaoru ::
Es ist der erste Tag der Woche: Die Grillen zirpen laut im Bambus, der langsam im Wind seine Blätter hin und her tanzen lässt. Ein kleines Bächlein ergießt sich aus einem Gebirge aus Steinen, welches zwischen Moos und roten Ahornblättern ruht. Es ist einer dieser Spätsommertage, an denen die Luft fast unerträglich stickig zu sein scheint. Zwischen den wiegenden Blättern ist es sehr feucht, von Zeit zu Zeit hört man einen Tropfen auf einen Stein plätschern. Einer jener Tropfen, welche sich aus der Luftfeuchte speisen und langsam über die Blattnarben rinnen, um beim Sprung in die Tiefe jenes Blatt zum Erzittern zu bringen.
Hinter der Terrasse sind jedoch andere Geräusche zu vernehmen. Kartons werden zugeklebt, Schranktüren quietschen. Alles wird demontiert und verstaut, jener erste Tag der Woche ist mein letzter Tag in diesem Haus und damit Oosaka. Ich lege die Hände auf den Schoß und atme ein letztes mal den Geruch des nassen Mooses ein, so gut ich kann. Ich bin ehrlich zu mir, diese Krankheit hat sich die letzten Jahre nicht gebessert. Ich muss nach wie vor täglich diese Medikamente nehmen, die mein Arzt, Dr. Takaguchi¹, mir verschreibt. Er sagt ich brauche die Medikamente, damit meine Bauchschmerzen mich nicht umbringen. Doch seit ich dieses neue Medikament einnehme, welches er mir seit zwei Monaten verschreibt, fühle ich mich immer schwächer. Ich hatte schon immer leichtes Asthma, nun aber spüre ich wie mein Kreislauf von Woche zu Woche labiler wird. Ich nehme ein Stofftaschentuch aus meinem Schlafrock und wische mir die Stirn. Der Atem geht schwer, ich schließe die Augen, um auf andere Gedanken zu kommen.
Ich denke an mein neues zu Hause. Wie sieht es wohl aus? Ich habe von Vater gehört, dass es an der See liegen soll. Dr. Takaguchi ist der Meinung, die Meeresluft wird mir gut tun und mein Asthma und die Kreislaufbeschwerden lindern. Nachdem Mutter starb, sind Vater und ich hierher gezogen. Vater arbeitet im großen Forschungszentrum, schon soweit ich mich zurückerinnern kann. Es liegt wohl auf Shikoku, Vater bleibt immer für einige Tage weg wenn er auf Arbeit fährt. Zu Hause sitzt er dagegen meistens vor seinem Computer, ich verstehe nicht was er dort tut und er sagt immer es ist auch gut so.
Nun aber, da es mit meiner Krankheit nicht gut steht, hat Vater sich entschlossen mich zu meiner Tante zu schicken. Er sagt, er zieht wohl nach Shikoku, um besser arbeiten zu können. Meine Tante hat eine Tochter. Vater sagt, ich habe mit ihr zusammen im Kindergartenalter gespielt. Ich kann mich aber nicht mehr daran erinnern.
Ein Meer von Tropfen wird von den Blättern geschüttelt, ich sehe einen rotbraunen und buschigen Schwanz durch den Ahornbaum huschen. Ich reibe mir die Augen und strecke die Arme in die Luft. Langsam richte ich mich auf. Ich drehe mich um und gehe ins Haus. Es ist ein modernes Haus, überall ist Technik, ich verstehe sie nicht. Ich stelle mir das Haus meiner Tante völlig altmodisch vor, wie in den Filmen die mir Vater aus der Stadt mitbringt. Ich kann mir nicht helfen, der Gedanke lässt mich lächeln. Es ist ein bitteres Lächeln, denn ich kenne das Haus meiner Tante nicht und sage mir, wie Dr. Takaguchi immer betont: Ich sollte meinen albernen Träumen keinen Glauben schenken. Ich gehe in die Küche und setze mir einen Tee an, grün mit Bambus, meine Lieblingssorte. Ich werde sie vermissen, denn Vater ist der Meinung ich sollte den Tee nicht mitnehmen. Er ist immer ganz pingelig, wenn es um Lebensmittel geht.
Die Uhr an der Wand schaut mich an, als wollte sie sagen, ich habe keine Zeit mehr. Ich setze mich mit der Tasse an den Tisch und verinnerliche in mir noch ein mal den Geschmack des Hauses. Dann steige ich die Treppe hinauf in mein Zimmer, es ist leer. All meine Sachen sind bereits verpackt und im Wagen verstaut. Nach einigen Blicken in alle Ecken wende ich mich wieder dem Flur zu und betrete das Badezimmer. Ich muss mich noch einkleiden, bereits in einer Stunde werde ich losfahren. Ich schaue in den Hof hinaus, dort steht die schwarze Limousine, welche mich nach Toukyou fahren wird. Der Fahrer lehnt an der Wagentür und beißt in ein Reisbällchen, welches er davor aus einer kleinen Plastikbox genommen hatte. Ich konnte Menschen schon immer schlecht einschätzen, ich weiß also nicht, was ich von ihm halten soll. Aber Vater hat ihn ausgesucht, deswegen werde ich ihm vertrauen.
Ich wende mich also erneut dem Waschtisch zu. Ich streife meinen Schlafrock ab und betrachte mich im Spiegel. Alles normal, denke ich. Dann greife ich nach dem Duschkopf, um mir die Haare zu waschen. Nach dem Fönen kleide ich mich schließlich an. Wie immer Jeans und Kragenhemd. Ich schaue noch einmal aus dem Fenster, sehe mich im Haus um und atme ein letztes mal den Geruch der auf dem Wasser treibenden dunkelroten Ahornblätter ein.
1: Dr. med. Saburou Takaguchi, Facharzt für Psychiatrie, Therapeut mit Privatpraxis
der gesamte Text © Cornelia S.
ich werde jetzt nach und nach Szenen aus meinem Roman hier veröffentlichen, und dabei an aktuellen weiter schreiben, wobei ich leider in letzter Zeit kaum dazu gekommen bin, da ich mit Haushalt für 4, Therapie und "meinem neuen Date" genug um die Ohren habe ...
Montag, 14. Februar 2011
Meine erste Spritze
Nein, ich bin nicht auf Heroin gekommen =)
Zwar hat meine Ausbildung zur Krankenschwester noch nicht begonnen, aber da ich ja schon eine ganze Weile lang in der Pflege gearbeitet habe, stört mich das ganz und gar nicht auch jetzt schon Maßnahmen durchzuführen ;o)
Da meine Mutter einen Unfall hatte und seitdem nicht mehr ohne Schmerzen auftreten kann, ist sie dazu gezwungen Spritzen gegen Thrombose* zu nehmen. Bis gestern hat das noch ein ambulanter Pflegedienst, also gelernte Krankenschwestern, übernommen, aber seit heute hätte sie sich selbst spitzen müssen.
Allerdings, und das kann ich gut verstehen, möchte sie sich nicht selbst spritzen, und so darf ich ihr das jetzt einige Woche lang tun. Und es war auch total einfach ;)
Es ist nur das erste mal etwas komisch, wieviel Kraft man braucht um die Nadel durch die Haut zu stechen, aber wenn man da einmal durch ist, ist es wie in einem Quark herum zu stochern =P
* Thrombose sind diese netten Blutgerinsel in den Venen, die häufiger bei Bettlägerigkeit oder Bewegungsmangel (z.B. durch Gipsbeine) auftreten oder auch ganz fies bei GaOPs auftreten können ;o)
Zwar hat meine Ausbildung zur Krankenschwester noch nicht begonnen, aber da ich ja schon eine ganze Weile lang in der Pflege gearbeitet habe, stört mich das ganz und gar nicht auch jetzt schon Maßnahmen durchzuführen ;o)
Da meine Mutter einen Unfall hatte und seitdem nicht mehr ohne Schmerzen auftreten kann, ist sie dazu gezwungen Spritzen gegen Thrombose* zu nehmen. Bis gestern hat das noch ein ambulanter Pflegedienst, also gelernte Krankenschwestern, übernommen, aber seit heute hätte sie sich selbst spitzen müssen.
Allerdings, und das kann ich gut verstehen, möchte sie sich nicht selbst spritzen, und so darf ich ihr das jetzt einige Woche lang tun. Und es war auch total einfach ;)
Es ist nur das erste mal etwas komisch, wieviel Kraft man braucht um die Nadel durch die Haut zu stechen, aber wenn man da einmal durch ist, ist es wie in einem Quark herum zu stochern =P
* Thrombose sind diese netten Blutgerinsel in den Venen, die häufiger bei Bettlägerigkeit oder Bewegungsmangel (z.B. durch Gipsbeine) auftreten oder auch ganz fies bei GaOPs auftreten können ;o)
Samstag, 12. Februar 2011
in Kürze – I met a man
Ich hatte mich gerade eben mit einem Kerl getroffen … von dem ich eigentlich wusste, dass er auf mich steht, den ich auch nett fand, aber trotz seiner mir doch schon instinktiv bewussten Gefühle, nur Interesse für eine Freundschaft hatte – ohne Sex.
Nun allerdings, eigentlich hätte ich es ja von vorne herein wissen müssen oder zumindest berücksichtigen … aber naiv wie ich bin hab ich mich trotzdem mit ihm getroffen.
Es war auch zuerst ganz okay, es ist ganz nett sich mit ihm zu unterhalten, auch wenn es, da er Ausländer ist, irgendwo anstrengend ist. Er hatte sogar etwas für mich gekocht und ist auch sonst eher wie ein Franzose als ein typisch muslimischer Algerier. Doch gerade wegen seiner Kultur, dem Islam und seiner Weltsicht fand ich es interessant mit ihm Gespräche zu führen.
Jedoch, kam es so, wie es eigentlich kommen musste und er fing an mich anzumachen, also anzufassen und mich darum zu bitten mit ihm zu schlafen. Da stand bzw. saß ich dann schon ganz schön bedröppelt da, und musste überlegen wie ich da nur schnellstmöglichst wieder heraus komme. Denn ich wollte nicht mit ihm schlafen, und ich wollte im Gegensatz zu ihm auch keine Beziehung anfangen, zumal ich da auf Grund seiner islamischen Abstammung auch so meine kulturellen Bedenken habe, ob ich ihn überhaupt verliebt erleben möchte. Außerdem ist er vom Aussehen überhaupt nicht mein Typ, er sieht für meinen Geschmack viel zu männlich aus*.
Jedenfalls begleitete mich dort ein Gefühl des Unbehagens ob des unklaren Ausgangs, des Ekels vor ihm, meiner Angst vor Sex, mein Unbehagen gegenüber Berührungen, die Neugierde auf das was passiert, meine Angst und mein Unbehagen meinen Körper betreffend, die angenehme Wärme seiner Hände, diese leichte Erregtheit, meine trotzdem momentane sexuelle Unlust, die Röte in meinem Gesicht, mein ratterndes Gehirn, … .
Und … mir war zum weinen zumute.
Aber da ich weiß, dass wenn ich weine, dass dann immer etwas in mir aufbricht und sich nach Liebe und Nähe sehnt, habe ich das Gefühl heruntergeschluckt und bin eiskalt gelieben, in dem ich immer wiederholt habe, dass ich nicht möchte.
Ich … habe mich verletzt gefühlt. Doch dabei habe ich ja gerade ihn verletzt, seine Gefühle zurück gewiesen.
… danach bin ich dann gegangen. Ich habe ihm gesagt, ich weiß noch nicht, ob ich weiterhin Kontakt zu ihm halten werde …
* In diesem Zusammenhang fiel mir sofort wieder ein, wie mein ehemaliger Trans-Mann zu mir meinte, ich würde sein eher weiblichen Gesicht nur lieben weil ich eher eigentlich lesbisch sei. Da fingen natürlich auch wieder all die Zahnrädchen in mir an zu rattern ...
PS: Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass dieser Kerl von meiner TS nichts weiß bzw. ahnt. Allein deswegen hätte es nie klappen können solange er es nicht weiß. Und ich denke ich möchte es ihm auch nicht erzählen. Nie.
Nun allerdings, eigentlich hätte ich es ja von vorne herein wissen müssen oder zumindest berücksichtigen … aber naiv wie ich bin hab ich mich trotzdem mit ihm getroffen.
Es war auch zuerst ganz okay, es ist ganz nett sich mit ihm zu unterhalten, auch wenn es, da er Ausländer ist, irgendwo anstrengend ist. Er hatte sogar etwas für mich gekocht und ist auch sonst eher wie ein Franzose als ein typisch muslimischer Algerier. Doch gerade wegen seiner Kultur, dem Islam und seiner Weltsicht fand ich es interessant mit ihm Gespräche zu führen.
Jedoch, kam es so, wie es eigentlich kommen musste und er fing an mich anzumachen, also anzufassen und mich darum zu bitten mit ihm zu schlafen. Da stand bzw. saß ich dann schon ganz schön bedröppelt da, und musste überlegen wie ich da nur schnellstmöglichst wieder heraus komme. Denn ich wollte nicht mit ihm schlafen, und ich wollte im Gegensatz zu ihm auch keine Beziehung anfangen, zumal ich da auf Grund seiner islamischen Abstammung auch so meine kulturellen Bedenken habe, ob ich ihn überhaupt verliebt erleben möchte. Außerdem ist er vom Aussehen überhaupt nicht mein Typ, er sieht für meinen Geschmack viel zu männlich aus*.
Jedenfalls begleitete mich dort ein Gefühl des Unbehagens ob des unklaren Ausgangs, des Ekels vor ihm, meiner Angst vor Sex, mein Unbehagen gegenüber Berührungen, die Neugierde auf das was passiert, meine Angst und mein Unbehagen meinen Körper betreffend, die angenehme Wärme seiner Hände, diese leichte Erregtheit, meine trotzdem momentane sexuelle Unlust, die Röte in meinem Gesicht, mein ratterndes Gehirn, … .
Und … mir war zum weinen zumute.
Aber da ich weiß, dass wenn ich weine, dass dann immer etwas in mir aufbricht und sich nach Liebe und Nähe sehnt, habe ich das Gefühl heruntergeschluckt und bin eiskalt gelieben, in dem ich immer wiederholt habe, dass ich nicht möchte.
Ich … habe mich verletzt gefühlt. Doch dabei habe ich ja gerade ihn verletzt, seine Gefühle zurück gewiesen.
… danach bin ich dann gegangen. Ich habe ihm gesagt, ich weiß noch nicht, ob ich weiterhin Kontakt zu ihm halten werde …
* In diesem Zusammenhang fiel mir sofort wieder ein, wie mein ehemaliger Trans-Mann zu mir meinte, ich würde sein eher weiblichen Gesicht nur lieben weil ich eher eigentlich lesbisch sei. Da fingen natürlich auch wieder all die Zahnrädchen in mir an zu rattern ...
PS: Fast hätte ich vergessen zu erwähnen, dass dieser Kerl von meiner TS nichts weiß bzw. ahnt. Allein deswegen hätte es nie klappen können solange er es nicht weiß. Und ich denke ich möchte es ihm auch nicht erzählen. Nie.
Freitag, 11. Februar 2011
Yester – "Girls'" – Day
Yesterday, also gestern, war ich beim Mädchentag unseres lieben Dresdner Gerede e.V. und es war absolut toll :)
Der Gerede e.V. ist ein LGBTIQ-Verein, wie man ihn halt so kennt. Es gibt viele Sozialarbeiter, Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeitsarbeit, den Dresdner CSD! und viele nette offene Leute.
Dort befindet sich auch unsere Transsexuellen-Selbsthilfegruppe trans-ID, in der jeder Gast willkommen ist.
Gestern war ich nun das erste mal beim Mädchentag, das Gegenprogramm zum Jungentag, zusammen mit einer TS-Freundin. Also ich fand es absolut toll, und kann es jedem ans Herz legen mal bei soetwas vorbei zu schneien.
Und, neben der Werbung für den Gerede e.V. die ich machen wollte, wollte ich auch noch einmal beisteuern, dass ich überglücklich bin, dass ich dort so gut aufgenommen wurde, das echt eine tolle Runde ist und keine der Mädels daran gedacht hat, dass ich TS sei, obwohl ich mich als sekundär/tertiäre Leiterin der hauseigenen TS-SHG vorgestellt habe =)
Achja, und heute beim Zahnarzt ist es passiert, dass sie meine "alte Akte" hervor geholt hatten, und dann sichtlich irritiert waren, da mein Name/Geschlecht anders waren ... Die Zahnarzthilfe fragte mich noch, ob ich einen Zwillingsbruder habe, konnte sich das aber auch nicht so ganz erklären.
Ich hab natürlich klammheimlich den Mund gehalten und nichts dazu gesagt. Das Ende der Geschichte ist, dass die Akte jetzt auf meinen neuen Namen läuft und mein Arzt und seine Helferinnen an einen Datenbank-Fehler glauben :o)
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| © Gerede e.V. |
Der Gerede e.V. ist ein LGBTIQ-Verein, wie man ihn halt so kennt. Es gibt viele Sozialarbeiter, Selbsthilfegruppen, Öffentlichkeitsarbeit, den Dresdner CSD! und viele nette offene Leute.
Dort befindet sich auch unsere Transsexuellen-Selbsthilfegruppe trans-ID, in der jeder Gast willkommen ist.
Gestern war ich nun das erste mal beim Mädchentag, das Gegenprogramm zum Jungentag, zusammen mit einer TS-Freundin. Also ich fand es absolut toll, und kann es jedem ans Herz legen mal bei soetwas vorbei zu schneien.
Und, neben der Werbung für den Gerede e.V. die ich machen wollte, wollte ich auch noch einmal beisteuern, dass ich überglücklich bin, dass ich dort so gut aufgenommen wurde, das echt eine tolle Runde ist und keine der Mädels daran gedacht hat, dass ich TS sei, obwohl ich mich als sekundär/tertiäre Leiterin der hauseigenen TS-SHG vorgestellt habe =)
Achja, und heute beim Zahnarzt ist es passiert, dass sie meine "alte Akte" hervor geholt hatten, und dann sichtlich irritiert waren, da mein Name/Geschlecht anders waren ... Die Zahnarzthilfe fragte mich noch, ob ich einen Zwillingsbruder habe, konnte sich das aber auch nicht so ganz erklären.
Ich hab natürlich klammheimlich den Mund gehalten und nichts dazu gesagt. Das Ende der Geschichte ist, dass die Akte jetzt auf meinen neuen Namen läuft und mein Arzt und seine Helferinnen an einen Datenbank-Fehler glauben :o)
Hochsensible Persönlichkeit
Ich habe mir mal die Zeit genommen und die Tests von Bad Hair Days' Blog zu machen. Diese Tests beziehen sich auf Hochsensibilität, den Emotions-Quotienten und den "IQ".
Die Hochsensibilität oder kurz HSP
Hochsensible Personen sind wie der Name schon sagt in ihrer Art und Weise wie sie auf ihre Umwelt reagieren, sensibel. Dabei ist gemeint, dass diese Personen schnell von zu vielen Reizen überflutet werden oder sie stark auf Medikamente, andere Personen, Umweltveränderungen usw. reagieren.
Ich habe hierzu den Test auf zartbesaitet.net gemacht. Hierzu muss ich aber anmerken, dass ich schon wusste, dass ich zur Hochsensibilität tendiere ;)
Der Test brachte mir 246 Punkte ein, und bestätigte damit meine Vermutung im unteren bis mittleren Bereich der Hochsensibilität zu liegen.
Emotionaler Quotient oder kurz EQ
Der emotionale Quotient beschreibt die Fähigkeit eines Menschen seine Umwelt und Mitmenschen emotional zu begreifen und sich in einer Gefühlswelt zu orientieren bzw. diese zu empfinden.
Dabei wusste ich schon immer, dass ich ziemlich gut in Emotionen bin ... und naja, der Test von Aspergia ergab bei mir 65 von 80 Punkten.
Das bedeutet ich habe einen extrem guten EQ ... wobei ich persönlich ihn eher sehr gut bezeichnen würde, ganz so übertreiben muss man finde ich nicht. Aber der Test ist auch für potentielle Autisten (das Asperger-Syndrom) erstellt worden, und da ist das mitunter wirklich schon extrem ;o)
Systemischer Quotient oder kurz SQ
Ich verbinde des SQ ja gerne mit dem IQ, da der IQ zwar weitreichender ist als der SQ, da er nicht nur systematisches Denken abfragt, aber in eine ähnliche Richtung geht, und Emotionen etc. genauso komplett ausspart.
Hierbei muss ich vorneweg nehmen, dass ich weiß, dass ich was die systemische "Intelligenz" anbelangt, und somit den IQ, ich im oberen Mittelfeld rangiere, ich würde meinen IQ jetzt mal auf 130-140 schätzen ...
Der Test von Aspergia allerdings beschäftigt sich eher mit der systemischen "Weltsicht". Allerdings hat diese, muss ich sagen, seitdem ich mich auf weiblichen Hormonen befinde, stark abgenommen. Wahrscheinlich produzieren deshalb Frauen im Schnitt viel niedrigere Werte in diesem Test und werden daher fälschlicher Weise als weniger systemisch begabt eingestuft, obwohl ich diese "Weltsicht" als sehr ausdruckslos dahingehend ansehe.
Im Test selbst hatte ich 29 von 150 Punkten und damit sehr niedrig, obwohl ich mich von meinen Fähigkeiten auch hier im Mittelmaß sehe.
Von daher ist es kein Wunder, dass ich von Aspergia als "Extrem Emotional" eingestuft wurde. Ich selbst würde mich aber als "sehr Emotional" einstufen ;o)
Die Hochsensibilität oder kurz HSP
Hochsensible Personen sind wie der Name schon sagt in ihrer Art und Weise wie sie auf ihre Umwelt reagieren, sensibel. Dabei ist gemeint, dass diese Personen schnell von zu vielen Reizen überflutet werden oder sie stark auf Medikamente, andere Personen, Umweltveränderungen usw. reagieren.
Ich habe hierzu den Test auf zartbesaitet.net gemacht. Hierzu muss ich aber anmerken, dass ich schon wusste, dass ich zur Hochsensibilität tendiere ;)
Der Test brachte mir 246 Punkte ein, und bestätigte damit meine Vermutung im unteren bis mittleren Bereich der Hochsensibilität zu liegen.
Emotionaler Quotient oder kurz EQ
Der emotionale Quotient beschreibt die Fähigkeit eines Menschen seine Umwelt und Mitmenschen emotional zu begreifen und sich in einer Gefühlswelt zu orientieren bzw. diese zu empfinden.
Dabei wusste ich schon immer, dass ich ziemlich gut in Emotionen bin ... und naja, der Test von Aspergia ergab bei mir 65 von 80 Punkten.
Das bedeutet ich habe einen extrem guten EQ ... wobei ich persönlich ihn eher sehr gut bezeichnen würde, ganz so übertreiben muss man finde ich nicht. Aber der Test ist auch für potentielle Autisten (das Asperger-Syndrom) erstellt worden, und da ist das mitunter wirklich schon extrem ;o)
Systemischer Quotient oder kurz SQ
Ich verbinde des SQ ja gerne mit dem IQ, da der IQ zwar weitreichender ist als der SQ, da er nicht nur systematisches Denken abfragt, aber in eine ähnliche Richtung geht, und Emotionen etc. genauso komplett ausspart.
Hierbei muss ich vorneweg nehmen, dass ich weiß, dass ich was die systemische "Intelligenz" anbelangt, und somit den IQ, ich im oberen Mittelfeld rangiere, ich würde meinen IQ jetzt mal auf 130-140 schätzen ...
Der Test von Aspergia allerdings beschäftigt sich eher mit der systemischen "Weltsicht". Allerdings hat diese, muss ich sagen, seitdem ich mich auf weiblichen Hormonen befinde, stark abgenommen. Wahrscheinlich produzieren deshalb Frauen im Schnitt viel niedrigere Werte in diesem Test und werden daher fälschlicher Weise als weniger systemisch begabt eingestuft, obwohl ich diese "Weltsicht" als sehr ausdruckslos dahingehend ansehe.
Im Test selbst hatte ich 29 von 150 Punkten und damit sehr niedrig, obwohl ich mich von meinen Fähigkeiten auch hier im Mittelmaß sehe.
Von daher ist es kein Wunder, dass ich von Aspergia als "Extrem Emotional" eingestuft wurde. Ich selbst würde mich aber als "sehr Emotional" einstufen ;o)
Mittwoch, 9. Februar 2011
Das Amtsgericht geht erneut seine Wege
Es ist wieder ganz schön viel los in letzter Zeit. Ich habe in meinem Leben noch nie so viel mit Arbeitsamt, Rentenversicherung, Krankenkasse, Familienkasse und und und zu tun gehabt, so dass es schon erst einmal recht schwierig ist sich da überall einzufitzen...
Hinzu kommt, dass ich letzte Woche bei meinem zuständigen Amtsgericht meine Personenstandsänderung nach §8 TSG beantragt habe. Heute kam die Eingangsbestätigung per Post, jetzt darf ich also schon zwei "Gerichtsverfahren" mein Eigen nennen ;)
Damit heißt es also nun abwarten und Daumen drücken. Ich denke schon, dass sie mir die Personenstandsänderung zukommen lassen, aber ich hoffe vielmehr, dass der Geschäftswert nicht über 1.000€ steigen wird, da ich dieses mal keine Prozesskostenhilfe beantragt habe, da ich inzwischen zu viel Geld auf meinen Konten habe ... Aber ich hoffe da einfach auf meinen Vorabentscheid mittels §9 TSG, wodurch nur die just entfallenen Bedingungen des §8 TSG nachgewiesen werden müssen, um die Personenstandsänderung geltend zu machen.
Drückt mir die Daumen für das Amtsgericht und die Krankenkasse!
*bin ich aufgeregt!*
Hinzu kommt, dass ich letzte Woche bei meinem zuständigen Amtsgericht meine Personenstandsänderung nach §8 TSG beantragt habe. Heute kam die Eingangsbestätigung per Post, jetzt darf ich also schon zwei "Gerichtsverfahren" mein Eigen nennen ;)
Damit heißt es also nun abwarten und Daumen drücken. Ich denke schon, dass sie mir die Personenstandsänderung zukommen lassen, aber ich hoffe vielmehr, dass der Geschäftswert nicht über 1.000€ steigen wird, da ich dieses mal keine Prozesskostenhilfe beantragt habe, da ich inzwischen zu viel Geld auf meinen Konten habe ... Aber ich hoffe da einfach auf meinen Vorabentscheid mittels §9 TSG, wodurch nur die just entfallenen Bedingungen des §8 TSG nachgewiesen werden müssen, um die Personenstandsänderung geltend zu machen.
Drückt mir die Daumen für das Amtsgericht und die Krankenkasse!
*bin ich aufgeregt!*
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